„Look, it’s only Entertainment…“
Bad Religion
Für den patholo….hust…passionierten Fan gilt in der Regel dieser Grundsatz:
Alles in der Fachpresse sei gut, wahr & schön – und jede Kritik selbstredend erlaubt – solange meine Lieblings-Band dabei angehimmelt werde.
Folgerichtig ergibt sich für derlei Damen und Herren nach dem Genuss (m)einer womöglich nicht komplett auf Hofberichterstattung ausgelegten Betrachtung in der Regel jener emotionale Konflikt.
Welcher oft in folgend berechtigter Fragestellung mündet:
Ey was nimmst du Dre..wi…er dir eigentlich raus, nicht nur die Schei…fr…e auf zu machen, wenn du sie lobst…halt doch sonst ma‘ die Schnauze, wa.
Was wäre mein Lob denn Wert ohne die Möglichkeit der Kritik?
Ja, wieso? Allet, wa! Würde deine Kritik stimmen, gäbe es sie doch gar nicht, wa. Das ist doch alles nur Neid, du Penner.“
Nun ist – das gebe ich gern zu – der Tonfall nicht immer derart spröde, die Qualität des Denkvorgangs hingegen….
Urteilt selbst.
Ein paar Klassiker gefällig? Alle real passiert? Ach gern.
Glaubt mir, sie kehren bzgl Verhaltensmuster und Schlüsselbegriffen des Schlichten wieder wie Zombies.
Es ist eine Art Bullshit Bingo des Bös… des Blöden.
Here we fucking go.
Das ist gute Musik, weil das ist mal Fakt, du Pi…er.
Wer nichts gutes zu sagen hat, sollte über die Platte nicht schreiben. Das ist pietätlos.
Wenn Du keine Ahnung von Musik hast, solltest Du auch nicht darüber lügen dürfen.
Der Autor ist doch chronisch untervögelt, kein Wunder.
Wenn du keine objektiv Kritik schreiben kannst, geh‘ sterben, aber lass die ….. in Ruhe.
Wer hat Ihnen eigentlich erlaubt, zu schreiben?
Der Autor hat das Album nicht gehört.
Mach doch erst ne Platte, bevor du darüber schreibst.
Die Kritik ist irrelevant, weil der Autor kein Fan ist.
Eine Rezession direkt aus der Behindertzenwerkstatt! Grab him by the pussy!
Ich möchte ja nun wirklich nicht den Kritiker mimen, das macht ja bereits der Autor dieses Artikels, (…) aber diese Kritik verfehlt nicht nur ihren Zweck, dem rein nüchternen Aufklären über ein Produkt bar jedweder persönlichen Wertung, nein, sie ist ein regelrechter Affront an Anstand und Respekt.
Wo Ich nun zu meiner wichtigsten Frage komme;
Wer hat denn diesen Ulf eigentlich zum Kritiker ernannt?Ach, ich vergaß, heutzutage kann das ja jeder selbst, aber ob jeden dabei einer abgeht, so viel Freude dabei verspürt, wie scheinbar Ulf.
mit viel Verstand wurde diese „Kritik“ bestimmt nicht verfasst.
Ulf ist derjenige der mir wirklich sehr, sehr leid tut!
Dieser Hassprediger mit seinem Mimimi, dieser Schreibdurchfall auf höchstem Niveau, hat mich zwar zugegeben, öfters zum schmunzeln gebracht, aber dieser selbsternannte Kritiker hat schon lange, oder wahrscheinlich noch nie, sein eigenes Kinderweinen gehört.
Es war einmal und ist nicht mehr…“
Tja, …was soll einem zu solchen Gestalten noch einfallen?
Mindestens die Facepalm, die gute alte Gesichtspalme ist zumindest nach meinem Dafürhalten eine Geste, deren transportierte Botschaft stets
eine gewisse Fremdscham,
das sprichwörtlich semi-amüsierte „sich an den Kopf fassen“,
Dem gegenüber signalisieren:
Alte(r) das geht gar nicht, peinlichste Nummer der Welt! Was stimmt nicht mit dir, dass du ’ne humoristische Rezi mit todesbleiern-cordhutigem Ernst auffasst?
Ja, klappt ne Sekunde.
Aber wisst ihr was mich wirklich beleidigt?
Heftigkeit? Beleidigung? Unterstellungen?
Achwas.
Kein Beklagen, oh nein.
Wer die Hitze nicht verträgt, soll die Küche bitte meiden.
Wer austeilt, der stecke auch ein, ach klar ach klar.
Das alles ist es nicht.
Es ist die Langeweile.
Gähn.
Muss es denn stets solch ein retardierter Schmand sein, wie obig?
Nein!
Im Gegenteil.
Es gibt wundervolle Ausnahmen.
D a s hier ist mein Allzeit Favorit.
Den Klarnamen des Kommentators unter meiner Rezension hab ich längst vergessen, sein gut getroffenes Kubanke-Bashing nicht.
Ulfbaby wieder mit seinem antiquierten Stil. Kubanke – der Musikwahnsinnige – hahaha – das mag sein – denn der Verstand wahrlich hängt irgendwo zwischen prä-und postmoderne mit epigonal diffusem Hörbild – wer hat den Mann zum Musikfachmann gekürt?
Er sich wohl selbst – narzisstisch parfümiert, wie er aussieht. Kränzt sich transzendiert mit Inkompetenz und glaubt Adjektive und Partizipien der Vergangenheit kränzen das Ganze – wenn dann nur blümerant.
Immer wieder empfinde ich Mitgefühl – ja sogar empathisch Mitleid, für solch eine Fehlorientierung im noch jungen Leben des Parvenüs – eine Fachkolumne über Maschen oder ne Masche fallen lassen, würde ihm gut zu Antlitz stehen.
Leider fallen imbezile Greise und 12-jährige auf das infantil-wolllüstige Geplauder rein und vermuten hinter der Charade gar Kompetenz – ach was ist es dröge, in seine Kokomikowelt einzutreten.“
Na geht doch!
In diesem Sinne:
From Hamburg
with Love
UK











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