Was hilft gegen Rechts?

Was müssen wir tun, um den Rechtsruck aufzuhalten? Jeder scheint es zu wissen. Und noch mehr: jeder scheint zu wissen, warum der Andere, der erklärtermaßen das gleiche Ziel habe, es definitiv falsch macht. Dabei ist schon die Eingangsfrage höchst problematisch. Wer ist dieses „Wir“? Gibt es wirklich dieses „Etwas“, das man tun kann, den Masterplan sozusagen? Den die entscheidenden Leute, die ja wollen, einfach noch nicht gerafft haben Dass es Probleme geben könnte, die keine Lösung haben oder deren Lösung zumindest irgendwann in der Vergangenheit gelegen haben könnte, das will man gar nicht denken. Was wiederum nicht heißen soll, dass es für dieses Problem keine Lösung geben könnte. Aber: vielleicht sollte man so demütig sein zuzugeben, dass man sie nicht kennt.

Reden hilft immer?

Ein lange Zeit laut, zuletzt weniger laut postuliertes Ideologem geht so: Man müsse einfach mit den Rechten reden. Entweder: Sie akzeptieren, ihre Argumente hören, einsehen, wo sie Recht haben, den restlichen Unsinn stringent widerlegen. Dann wird das schon. Mittlerweile scheint sich die Einsicht eingestellt zu haben, dass selbst die beste Widerlegung eines Gegners nicht fruchtet, wenn dieser auf das Bewegen von Emotionen, auf das Akkumulieren von Macht und letztlich die Kontrolle des Ausnahmezustands zielt. Die Populisten wollen nicht räsonieren, sie wollen gewinnen. Und gewinnen kann man auch ohne besseres Argument.

Aber: Dass die öffentliche Debatte mit den Anführern der verschiedenen rechten Strömungen kontraproduktiv ist, heißt nicht, dass Reden gar nichts bringt. Ich hatte durchaus schon selbst einige fruchtbare Diskussionen mit nach rechts schwankenden Bekannten. Und wieder aber: Ob die dauerhaft fruchtbar bleiben, ist absolut ungewiss. Das gesellschaftliche Klima ist oft mächtiger als das einmal gesprochene Wort.

Solche Abwägungen allerdings fechten Freunde und Gegner der Redethese kaum an. Die, die das Gespräch verweigern, müssen sich schon mal als Feinde der Demokratie titulieren lassen. Als schließe die Freiheit der Demokratie nicht die Freiheit ein, mir meine Gesprächspartner auszusuchen. Und andersrum: Nicht jeder Versuch des Gesprächs ist ein Versuch, rechte Positionen salonfähig zu machen.

Was wir mittlerweile wissen könnten, ist, was nicht funktioniert. Dazu gehörten definitiv die publikumswirksam geführte öffentliche Debatte mit rechten Führungsfiguren. Würde dieses Mittel wirken, es sollte sich langsam in Zahlen niederschlagen. Dazu gehört auch: Das Übernehmen rechter Politik durch bisher nicht als rechtsradikal geltende Parteien. Die Beispiele, in denen diese Vorgehensweise den rechten Parteien nur noch größeren Zulauf beschert, sind Legion, die, in denen es ihnen Stimmen abzieht: nicht vorhanden. Die scheinbare Ausnahme Österreich ist keine: Der Stimmentransfer zur ÖVP ging mit der sicheren Wette einher, auf diese Weise die FPÖ erst recht in Machtposition zu bringen. Und die CSU unter Strauß ist nochmal ein anderes Thema: Die stand von Anfang an dort, wo rechtsradikale Parteien sich gerne ausbreiten würden. Eine stabile Parteienlandschaft anzugreifen, ist aber deutlich schwieriger, als in einer fragilen die Unzufriedenen aufzusaugen.

Ausgrenzen, ignorieren, isolieren?

Ebenfalls nicht mehr funktionieren dürfte die klassische Isolation. Reps, NPD, Freie Kameradschaften konnte man tatsächlich weitgehend ignorieren. Hier und da gegen deren Aufmärsche demonstrieren, die, die durch sie unmittelbar bedroht waren, sich selbst verteidigen lassen. Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte waren diese Vereinigungen so unsexy, dass selbst die Boulevardmedien nicht auf ihre Provokationen ansprangen. Vielleicht hätte man bei entsprechender Geschlossenheit anfangs mit der AfD ähnlich verfahren können. Doch die Katze beißt sich in den Schwanz: Dass diese Geschlossenheit nicht existiert, ist ja gerade einer der Gründe für den Aufstieg der AfD. Und heute? Nachdem die CSU sich nicht nur alle Mühe gibt, die AfD zu kopieren, sondern sich im Machtkampf im Bund damit auch durchgesetzt zu haben scheint, ist jede Forderung nicht mit Rechten zu reden, einfach nur noch lächerlich. Man kann ja nicht mal mehr Passanten nach dem Weg fragen und halbwegs sicher sein, gerade nicht mit Rechten zu reden.

Eine besonders elegante Lösung vernimmt man immer mal wieder, hier hat sie in einem Gastbeitrag Philipp Mauch formuliert: Die CDU müsse nach rechts rücken, dann könne die SPD nach links rücken, und schwups – es gäbe wieder eine austarierte Demokratie mit echten Alternativen. Das ist natürlich Spiegelfechterei: Das scheitert schon daran, dass vielleicht ein Teil der CDU-Mitglieder tatsächlich aus Menschenfreundlichkeit und nicht aus Kalkül bestimmte traditionell eher linke Positionen übernommen hat (wobei man das nicht übertreiben sollte: wirtschafts- und asylpolitisch gibt es seit den späten 80ern nur eine Marschrichtung, und die ist sicher nicht links).
Es gibt aber, ich wiederhole mich, weiterhin viele Konservative, die Flüchtlingshilfe für ein Gebot der Nächstenliebe halten, die es ziemlich uncool finden, Tausende im Mittelmeer ertrinken zu lassen und die womöglich auch die zahlreichen Angriff auf den Rechtsstaat ihrer Bündnispartner in Nachbarstaaten (Ungarn zB) mit großer Sorge sehen. Schade, dass es keine konservative Protestkultur gibt: Es wäre Zeit für Proteste. Der Vorschlag der klaren Alternativen könnte funktionieren, wäre die Demokratie genau das abgekartete Spiel, als dass sie ihre Gegner darstellen. So ist er nur der Wunsch nach einem Rechtsruck, dem man das Mäntelchen der Überparteilichkeit anzieht.

Zuletzt heißt es oft, die Presse solle nicht über jedes Stöckchen springen. Noch ein frommer Wunsch: Selbst wenn sich 90 % der Presseorgane vorbildlich verhielten: Irgendjemand wird immer feststellen, dass sich mit reißerischen Schlagzeilen Gewinn machen lässt. Und Baby, aufs Gewinne machen kommt es nunmal an!

Jetzt sag mal wie’s richtig geht, du Opfer!
(Euro, Dublin und Fluchtursachen)

Jetzt redet der schon wieder eine halbe Stunde, aber Lösungen präsentiert er nicht. So ist es. Im Rekapitulieren lassen sich einige Sollbruchstelle identifizieren, an denen sich die fortschreitende Selbstzerfleischung des Westens, von der der Rechtsruck nur eines der Symptome ist, hätte vielleicht aufhalten lassen können:

Die erste liegt vor 1999: damals wurde der Euro mitsamt seiner unglücklich undurchdachten Architektur eingeführt und bald darauf (2002-05) in Deutschland die Hartz-IV-Gesetze beschlossen. Gemeinsamer Markt und gemeinsame Währung waren gute Ideen. Doch mehrere entscheidende Konstruktionsfehler sorgten dafür, dass mit der Zeit es zwingend Verlierer und Gewinner des Euros würde geben müssen. Da ist in erster Linie die Tatsache, dass der gemeinsamen Währung die gemeinsame Wirtschaftspolitik fehlt. Deutschland konnte mittels der Hartz IV-Gesetzen real abwerten, durch staatlich unterstützte Lohnsenkungen eigene Produkte also im Schatten eines nominell starken Euros günstig exportieren, ohne dass, wie es im Falle einer Einzelwährung geschehen wäre, das nicht europäische Ausland dem durch Abwertung hätte begegnen können. Der zweite ist, dass die Euro-Architektur Defizite viel stärker bestraft als Überschüsse. Der dritte, dass die EU bei Verstößen gegen schlechte Regeln durch starke Staaten sich selbst kaum vorzugehen traut. Mit etwa 8% Exportüberschuss verstößt Deutschland seit Jahren auch gegen die mit 6% hoch angesetzte Überschussgrenze. Die europäischen „Partner“ können sich da mit Recht verarscht fühlen, und dass linke Regierungen, die noch etwas auf Spielregeln, zivilen Umgang usw. halten, hier keine Abhilfe schaffen, haben die Wähler spätestens nach dem Griechenland-Debakel bemerkt.

Eine weitere Lösung hätte in der viel beschworenen, nie wirklich ernst genommenen, Bekämpfung von Fluchtursachen liegen können. Man verdrängt es so leicht: Vor der sogenannten Flüchtlingskrise von 2015 war gewarnt worden. Unmittelbar 2014/15, weil die westliche Unterstützung der Organisationen, die in und um Syrien Flüchtlingslager aufbauen und betreuen, weiter zurückgefahren worden war. Man hätte hier wahrscheinlich weniger Geld investieren müssen, als allein Deutschland heute der Türkei unter Erdogan in den Rachen schmeißt, damit die die Drecksarbeit Europas erledigt. Und früher schon: Was kommen könnte, davor warnten syrische Regimegegner bereits 2013, als der Westen angefleht wurde, Flugverbotszonen zu errichten und durchzusetzen und das nicht tat.

Die dritte Sollbruchstelle sind die Dublinverordnungen: Auch die sind tatsächlich so konzipiert, dass die gesamte EU Peripherie als Pufferzone das reiche Deutschland schützt. Auch daran frühzeitig etwas zu ändern, hätte den europäischen Rechtsruck vielleicht eindämmen und somit ebenfalls den deutschen unwahrscheinlicher machen können. Nicht vergessen: Die „Europäische Lösung“ war ursprünglich eine Forderung von Resteuropa an Deutschland – das winkte jedoch ab.

Ein Versuch, zumindest kurzfristig etwas zu ändern wurde übrigens unternommen: Die sogenannte „Öffnung der Grenzen“ Ende 2015, die damals übrigens ausgerechnet Österreich und Ungarn entlastete, die mit der Masse der Flüchtlinge nicht zurande kamen. Dass genau das aus diesen Staaten heute Deutschland zum Vorwurf gemacht wird, zeigt, wie wenig sich rechte Akteure auch jenseits der radikalen Ränder um Fakten scheren und wie schwer es sein dürfte, heute die Entwicklung noch einzudämmen.

Man lese zu den letzten beiden Punkten auch diesen Artikel von Thomas von der Osten-Sacken.

Einfach Hahnenkampf legalisieren?

Und mehr gibt es nicht zu sagen. Es ist nicht zwingend, dass sich auch die mitteleuropäischen Staaten alternativlos Richtung Ungarn, Polen, Russland und Türkei entwickeln, doch es ist unredlich zu behaupten, man wisse, wie es sich verhindern ließe (und wenn es passiert, wird es ohne regionalen Hegemon, auf den Rücksicht genommen werden muss, deutlich ungemütlicher werden als in den genannten Staaten).
Wir wissen, was nicht hilft:

Rechte Positionen übernehmen gegen den Rechtsruck ist nicht der Kampf gegen Rechts, sondern der Rechtsruck selbst.
Menschen im Meer ertrinken lassen gegen den Rechtsruck ist nicht der Kampf gegen Rechts, sondern das billigend in Kauf nehmen von Toten aus niederen Beweggründen.
Und den Rechtsstaat zu schleifen gegen den Rechtsruck ist nicht der Kampf gegen Rechts, sondern die bereitwillige Umsetzung des rechten Programms.

Aber abseits dessen? Es wäre durchaus denkbar, dass die europaweite Legalisierung von Hahnenkampf das Problem wie magisch löst, weil dort die angestauten Energien freigelassen werden können, die sich im zusehends durchprofessionalisierten Fußball nicht mehr Bahn brechen. Das Gegenteil wäre ebenso denkbar: Die Maßnahme könnte als weiterer Schritt der Überfremdung wahrgenommen werden. Ein beklopptes Beispiel, das vor allem illustriert: Was hilft gegen Rechts? Man weiß es nicht. Es probiere also jeder, dem es ernst damit ist, weiter. Reden, demonstrieren, kuscheln, was weiß ich. Aber man höre auf, sich in die Tasche zu lügen: Es gibt kein „Wir“, das sich bequem adressieren lässt. Und „rechts“, das ist kein bequem identifizierbarer Rand gegen den dieses „Wir“ nur endlich aufstehen muss. Und das ist alles. Keine einfachen Antworten für den lösungsfixiert sozialisierten Einzelkämpfer Homo Ökonomikus. Denken Sie an die Serie Alf, in der ein illegaler Einwanderer freundlich aufgenommen und halbwegs integriert wird, als plötzlich…

17 comments
Jerry Cotton

… Hilfe gegen ‚Rechts‘ – ‚Rechts‘ im Sinne von Recht, gibt es nicht. Ein mörderisches Jahrhundert war/ist zu viel … oder schreiben ‚wir‘ es so: Es gibt gar keine ‚Linke‘. In der sozialistischen Ideologie gibt es eigentlich nur einen ‚Linken‘, genau der eine, der am weitesten ‚links‘ ist.

Warum?

In der sozialistischen Ideologie ist ‚links‘ sein, so weit wie möglich, Pflicht. ‚Links‘ erhöht sich, allein aus Gründen der Machterhaltung oder Machtverbreiterung, selber. Daher! sind andere, automatisch, immer ‚rechts‘. Selbst die eigenen Genossen. Die Historie hat ’s bewiesen. Vom Lagersystem Gulag und KZ, über Massenmord, bis hin zum Brudermord mit einem Eispickel, zum Beispiel.

Oder wenn in 2018 die derzeitige soziaaaldemokratische Vorsitzende Nahles den Ex-SPD-Kanzlerkandidaten M. Chulz – ‚wir‘ erinnern uns, das ist der ‚Mann mit den Haaren im Gesicht‘ – auffordert: ‚Entweder du killst ihn, oder er killt dich.‘ (Womit Nahles den Ex-SPD-Vorsitzenden, den Gen. Gabriel meint(e).)

Merkel muss weg genügt nicht. Etwa 150’000’000 (150 Millionen) ermordete Menschen, allein im vergangenen Jahrhundert, verlangen nach Rechtsstaatlichkeit. Sozialismus und Rechtsstaatlichkeit sind ein Widerspruch.

Die Toten im Mittelmeer 2018 sind Opfer sozialistischer Politik.

DAHER!

    Wolfgang Brosche

    Der erste deutsche Nachkriegsfilm 1946//7 hieß „Die Mörder sind unter uns“.
    Wenn ich mit Würgereiz Ihre Ungeheuerlichkeiten (die mehr sind als ungebildete Dummheiten, sondern der Dünger der Menschenvernichtung) lesen muß, dann wundert mich das Abgleiten in den Faschismus, den Sie mit Ihren Grausamkeiten bejubeln, nicht mehr.
    Treten Sie endlich aus Ihrer wohligen Anonymität heraus, aus der Sie wie die arme Regan im „Exorzisten“ ihr Gift spucken; zeigen Sie Ihr Gesicht und verstecken sich nicht mehr hinter Ihren verbalen Widerwärtigkeiten, die ein klares Zeugnis dafür sind, wo und wofür Sie stehen werden, wenn es zum Schwur kommt.
    Eine der Ursachen für das Rutschen in den Faschismus, ist der unbändige körperverzerrte und hirnverkrampfte Haß, den Leute wie Sie an den Tag legen…
    Gestern abend zeigte ARTE das ungeheure Filmwerk Claude Lanzmanns zu seinem Gedenken „Shoah“, die in der Tat „menschliche Kälte“ m Gefrierpunkt jeder Menschlichkeit, die dieser tapfere Mann mit tiefstem Herzensmut hier auezeichnet hat, spricht auch jeder Ihrer Zeilen!
    Jener erste Nachkriegsfilm, „Die Mörder sind unter uns!“ ist auch der erste Vorkriegsfilm – vor 70 Jahren, kaum waren die Verbrechen des II. Weltkrieges zum Stillstand gekommen, setzte die widerwärtige Menschenhetze erneut ein, die in solchen Ungeheuerlichkeiten wie von Ihnen erneut ungeahnte Höhepunkte findet. Es ist Totschlagsrhetorik!

      Jerry Cotton

      … Thema verfehlt W.B., was mich bei Ihnen nicht wundert. Hass finden Sie ausschließlich in sozialistischen Ideologien. Sie sind ein Beispiel dafür.

      Im Faschismus befinden sich die ‚BRD‘ und deren Apologeten längst: Mussolini definierte Faschismus als ‚Verschmelzung von Großkapital und Staat‘ … danach ist die EU im jetzigen Zustand, als ‚Entartung‘ europäischer Demokratien – Stichwort Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM), Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) usw. bla, bla, – die Wiedergeburt des Faschismus in Europa.

      Daher: Keine Imperien! Keine Großreiche! Für niemanden! Es gibt immer eine Alternative (für Deutschland).

        Phil Decker

        … Jerry, nicht vergessen, dass der Regisseur von ‚Die Mörder sind unter uns‘, Wolfgang Staudte, anno ’40 im NS-Propagandafilm ‚Jud Süß‘ mitwirkte, was deine These ‚rinks = lechts‘ nachweist.

        Übrigens, in der Zeit, in der Staudte den Film ‚Die Mörder sind unter uns‘ ’schuf‘, ermordeten die Genossen, in denselben, von den National-Sozialisten errichteten Konzentrationslager, nach ’45 bis 1950, Andersdenkende. Auch Kinder.

          Wolfgang Brosche

          Die Faschisten von der AfD und ähnlichen Verbrecherorganisationen versuchen also zwar hysterisch wie eh und je, aber bereits schon mit Nagelstiefeln marschierend, selbst selbst kleinere publizistische Unternehmen gleichzuschalten und zu zerstören. Meine Einschätzung die ich hier des Öfteren ab, es handele sich um sadistische Barbaren, die mit größter Freude zerstören, war völlig richtig. – Und was ich dem mutigen Herrn Cotton, der sich hinter dem Namen eines Schundkrimihelden verbirgt, bereits attestierte- die Mordrunst, erweist sich als Wahrheit!

          Wolfgang Brosche

          Und daß ich bei Ihnen und Ihren Kumpanen auf der Abschußliste stehe, die schon weitergereicht wurde an die Parteileitung, steht nicht zu bezweifeln! Volk und Vaterland- so träumen Sie wohl – werden es Ihnen danken!

          Jerry Cotton

          @W.B.

          … nicht das es mich stört, das Ihnen, warum und bei welcher Gelegenheit auch immer, der Allerwerteste auf Grundeis geht, werter W.B., Sie als Figur ignoriere ick nich‘ mal. Ich meine der AfD und den anderen Demokraten wird das, trotz Ihrer Beschimpfungen, eher ebenso gehen.

          Kommen Sie daher wieder runter, Sie nehmen sich wichtiger als Sie es sind. Entspanne S’e sich und trällern ein Lied. Zum Beispiel: https://bit.ly/2KYqka0

      Rainer Seifert

      Herr Brosche, wo waren Sie, als einer der übelsten übrig gebliebenen Hetzer Nazi Deutschlands unter Konrad Adenauer als sein Innenstaatssekretär höchster Beamter der BRD war? Sie wissen doch sicher wer es war? Hans Maria Globke, Mitautor und Kommentator der Nürnberger Rassegesetze. Von den vielen ehemaligen NSDAP Mitgliedern damals im Bundestag gar nicht zu rden. Kann man googeln. Nazis im Deutschen Bundestag. DAMALS, nicht heute.

      Vom Aussehen her, sollten Sie seinerzeit schon alt genug gewesen sein, dies zu bemerken. Waren Sie bei den Kommunisten? Die waren auch kaum besser. Siehe CSSR „Der Tod heißt Tutter“. Ein Nazi Mörder als Spion für den sozialistischen Frieden statt im Knast. Kann man noch googeln. Das Buch ist leider vergriffen.

      Dies nur mal zur Erhöhung der realen Wahrnehmungsfähigkeit. Bevor Sie hier noch weiter gegen Heikos super Gesetz verstoßen. Aber derartige Diffamierungen kommen ja sogar schon im Deutschen Bundestag vor. Klar, wer soviel Schiss in den Hosen hat, dass endlich die volle Wahrheit ans Licht kommt, der pfeift doch auf Gesetze.

Rainer Reusch

Schlage vor, solche Diskussionen zu unterlassen, solange nicht geklärt ist, was rinks ist
und was lechts. Heute ist „links“ eine Zeitmode und „linke“ Argumente entkommen dem Sentiment dieser Zeit. Es gibt „Salonsozialisten“, dann das sozialdemokratisch Linke und das reaktionäre dogmatische Sentiment der Linken, wo noch SED-Kader ihren Ruhestand üben. Rechts wurde hier nicht hinreichend deffiniert.
Obwohl es auch da große Unterschiede gibt, von den Rechtsliberalen der konservativen Mitte über die nationale Rechte bis zur nationalsozialistischen radikalen und extremen Rechten mit rassistischen Attributen. Pauschal die „Rechte“ und die „Linke“ lehne ich ab. Solche Diskussionen enden in fruchtlosen Polemiken!

Ronald Schubert

Ich hab nichts gegen Rechte. Zumindest nichts wirksames. In diesem Satz steckt schon unsere ganze Hilflosigkeit gegenüber dem rechten Sprachvirus.
Denn wenn gewählte Volksvertreter ernsthaft von Asyltourismus und einer Abschiebungsverhinderungsindustrie faseln, ist das ein Sprachvirus und gegen den haben empathische Menschen eigentlich schon verloren!

    Rainer Seifert

    Und was ist das anderes als Asyltourismus, wenn diese ach so Schutzbedürftigen durch mehrere sichere Länder touren, um dann endlich am Ziel ihrer Träume den Antrag zu stellen? Purer Zufall natürlich, dass es hier die meisten Euros gibt. Nein, Deutschland hat so einen guten Ruf in der Welt. Pressemitteilung seinerzeit für ganz doofe Gutmenschen. Einige haben ja auch gebürgt und werden nun vom lieben Staat „gewürgt“. Pech gehabt, oder Dummheit wird bestraft.

    Polen nahm 1000 Christen auf – alle weg. Tschechien flog 150 direkt nach Prag – alle weg. Das sind nur einige wenige Beispiele.

    Mal Bilder von deutschen Flüchtlingen 1944/45 angesehen? Das waren wirklich Flüchtlinge. Viele wurden auf der Flucht noch zusammengeschossen und/oder versanken in der Ostsee.
    Und zwar mit Frauen, Kindern, Pferden und Wagen. Klar, waren ja eh alles Nazis und verdienten es nicht besser.

    Natürlich gibt es eine blühende Asylindustrie bei uns. Oder leben die NGOs nicht vortrefflich davon? Welcher Beschäftigung gingen diese Leute eigentlich vorher nach? Hoteliers und andere Vermieter verdienen sich eine goldene Nase an den hohen Mieten, die der Staat von unseren Steuergeldern abdrückt.

    Ich hoffe, Sie sind noch nicht zu alt, das Resultat dieses Wahnsinns zu erleben. Aber ich will auch keine Angst verbreiten. Kuffars sollen ja, nach Aussage des IS in der Regel am Leben bleiben, wenn sie die ihnen auferlegte „Ungläubigensteuer“ pünktlich zahlen. Gut so, von irgendwas muss der normale Islamist ja auch leben.

Rainer Seifert

Erstaunlich, dass man den Autor nicht in irgendwelchen talkshows der ÖR Sender erblickt. Vielleicht lässt neuerdings Dauergast Habek ja keine entsprechende Lücke neben sich.

Der einzige Punkt, an dem ich mit diesem Verfasser hier übereinstimme, ist der Grad der Gleichgültigkeit, mit dem Kanzlerin nebst Regierung und deren Hofschranzen die Augen fest geschlossen hielten, als das UNHCR die täglichen Flüchtlings-Hungerrationen von einem USD mangels Kapital halbieren mussten. Aber vielleicht gab es ja sogar Gründe für diese menschenverachtende Ignoranz.

Wer Menschen in wirtschaftlicher Not mit falschen Versprechungen anködert (man muss nur diesen unglaublichen Werbefilm der Bundesregierung gesehen haben, wo ein Neubürger mit seinem Köfferchen vor einer Registrierungsstelle erscheint . Schon kommt ihm eine junge blonde Frau entgegen geeilt und flötet: „Wie kann ich Ihnen helfen?“) der muss sich auch nicht wundern, wenn sich nun Millionen in Bewegung setzen, das gelobte Land Germoney zu erreichen.

Warum Deutschland? Na klar, weil wir in der Welt so ein gutes Ansehen haben, wird uns vorgelogen. Wie gut, wenn man noch den hierfür gar nicht mal so besonderen Durchblick haben muss, es besser zu wissen.

Wenn ein vollverpflegter Asylant hier ca.35€ mehr monatliches Taschengeld erhält, als ein alter kranker, aber zu seinem Pech schon länger hier lebender Mensch, der nun seine restlichen Tage im Pflegeheim verbringen muss, dann ist aber gewaltig etwas faul in diesem Staat. Es wäre echt toll über diesen kaum fassbaren Umstand mal etwas in der Lückenpresse zu lesen.

Schnöde wies unsere bunte deutsche Regierung ehemals afghanische Hilfskräfte der Bundeswehr nach deren Rückzug ab, die samt Familie nun von Talban und Konsorten mit dem Tode bedroht wurden. Nur einer ganz geringen Zahl erlaubte man die Einreise. Die USA zeigten sich da deutlich humaner für ihre Helfer.

Menschlichkeit, wo warst du denn da bei uns im Lande?

Wer nun, wie diese komische linke Frau Jelpke meint, hier im Lande hat jeder Wirtschaftsflüchtling das Recht, Zugang in unsere Sozialsysteme zu erlangen, der wird eines nicht so fernen Tages auch für einen solchen Fauxpas die Zeche serviert bekommen. Solch krude Ideen, wenn auch ganz anderer Art, denn die DDR schottete ihre Bevölkerung, wo es nur möglich war, von studierenden oder dort berufstätigen Afrikanern und Asiaten ab.

Da ich in Grenznähe zu Tschechien wohne, habe ich das Glück, einige Kontakte zu Tschechen diesseits und jenseits der Grenze zu pflegen. Das sind nun abe ralle sganz böse „Rechte“, ja man könnte sie nach linksgrüner Unlogik fast als Nazis bezeichnen, wenn sie mir sagen, wie 90% ihrer Landsleute denken und wie man dort über unsere Gutmenschen denkt, die ancheinend mal wieder dem Irrglauben unterliegen, Deutschlands Weg – oder besser der Weg der deutschen Regierung – wäre mal wieder richtungsweisend zumindest für Europa.

Bekanntlich herrscht diese – für mich durchaus als Selbstschutz anzusehende Denkweise – ausgerechnet in den Ländern vor, die sich vonjahrzehntelanger Linksbeglückung in kommunistischer Tyrannei losgesagt haben. Dort hat man noch ein feines Gespür für Lügen der Staatsmedien und linke, volksverdummende Propaganda.

Warum sehe ich denn immer nur friedliche „rechte“ Demonstranten, die aber oftmals gesetzwidrig an der Ausübung ihrer genehmigten Demo von kleinen modelinken Schreihälsen und gutsituierten, weil staatsversorgten, Altachtundsechzigern belästigt werden. Zahlreiche Angriffe gegen das Leben und die Unversehrtheit sind hier bekannt. Von Massen an linksirren Randalierern wie beim G20 Gipfel ganz zu schweigen. Und da stellt sich der Kleineleuteversteher und Oberabkassierer aus Brüssel hin und posaunt, links und Gewalt schließen einander aus. Nun ja, man weiß ja wer es sagte.

Künftig verspüre ich kaum noch Lust, hier auf Beiträge dieser Art zu antworten. Es lohnt sich einfach nicht. Wer den Asyltourismus und die daran bestens Verdienenden nicht erkennen kann oder will, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Vielleicht würde ich mich ja auch in die Jublerschar einreihen, wenn ich mit der Vermietung einiger – sonst vielleicht auch noch leerstehener – Wohnungen das Geschäft meines Lebens machen könnte. Auf Staatskosten? Nein, auf Kosten der hier malochenden steuerausgequetschten Bevölkerung.

Abschließend eine Bemerkung zur unverdrossen von unserer beliebten Kanzlerin vorgetragenen Europäiisierung der Unterbringung der Wirtschaftsasylanten.

Eine polnische Journalistin schrieb neulich im Netz, Polen hat 1000 Christen aufgenommen. Die waren alle innerhalb weniger Tage „verreist“, denn die dort üblichen umgerechnet 80€ pro Monat waren ihnen leider nicht genug. Durchaus verständlich. Mein tschechischer Freund sagte mir, Tschechien hat einst 150 Menschen sogar direkt nach Prag ausgeflogen. Keiner weiß, wohin diese innerhalb von Stunden bis wenige Tage danach auf weiterer Suche nach dem Glück waren. So etwas wird natürlich nicht bei uns publik gemacht, dort schon, wie so viel andere, ganz erstaunliche, Dinge auch. Man könnte das Ziel deíeser „Schutzsuchenden“erahnen, aber dazu müsste man die rosarote Brille vielleicht besser abnehmen und den Taschenrechner benutzen.

Übrigens: Als meine Eltern mit mir als Kleinkind (alle drei ganz schlimme Nazis) aus Schlesien weitestgehend ohne jegliche Habe vertrieben in Berlin ankamen, standen keine Bahnhofsklatscher bereit. Hunger, Kälte, bittere Not erwarteten uns u.a. mit der Sowjetblockade Westberlins. Aber das können sich heutige realitätsentfremdete bunte Jubler ohnehin nicht vorstellen. Die meisten werden es nicht mal wissen. Es gab ja bekanntlich nur Verbrechen, die VON Deutschen verübt wurden. Umgekehrt? Geschah diesen üblen Nazis doch nur recht.

Rainer Seifert

Starker Tobak oder nicht doch schon Volksverhetzung und infame Beleidigung, Herr Brosche?

Dann sind die Frauen, die für ihre Sicherheit und die ihrer Kinder demonstrier(t)en also Faschistinnen und bei einer Parteimitgliedschaft demnach einer Verbrecherorganisation zugehörig.

Zählen sie den Ex Präsidenten der tschechischen Republik, Herrn Vaclav Klaus auch zu den Verbrechern? Er ist bekanntlich ein großer Freund der AfD, war schon mehrfach bei Veranstaltungen der Partei anwesend und hat dort Reden gehalten. Zählen sie auch den überwiegenden Teil des tschechischen, des slowakischen, des ungarischen und polnischen Volkes auch zu den Verbrechern und Faschisten? Dort lehnt man nämlich die Aufnahme kultufremder Einwanderer, von denen die allermeisten sich eben nicht integrieren wollen, energisch ab. Aber derart irre und grünlinks verbohrt kann ja kein Mensch sein, so zu denken, oder etwa doch?

Dass diese angeblichen Verbrecher scharenweise aus anderen Parteien, sogar von den von ihnen vermutlich heiß geliebten Linken und Grünen kommen, lässt ja tief blicken. Also hatten und haben diese Verbrecher in ihren Reihen. Ist ja echt kaum zu glauben. Wer derart „argumentiert“ braucht keine Gegner mehr. Er macht sich selber über alle Maßen lächerlich und obendrein strafbar.

So sieht also das Demokratieverständnis linksgrüner Bereicherungsbefürworter aus, die Mitglieder einer demokratisch gewählten Partei und sogar deren Bundestags- und Landtagsabgeordnete beleidigen und verteufeln.

Blöd nur, dass immer mehr Menschen erwachen und merken, was ihnen da vorgelogen und zugemutet wird. Gerade heute erschien die Mittelbayerische Zeitung mit der „Schreckenüberschrift“, dass dass die AfD immer mehr Zuspruch erfährt. Tja, die einen möchten sich darob am liebsten in den eigenen Hintern beißen, Andere freuen sich, dass endlich immer mehr Schlafmichels aufwachen, übrigens bevor es endgültig zu spät ist. Viel Spaß, wenn der Anteil unserer Gäste nebst zahlreicher Nachkommenschaft auch nur annähernd in den pari Bereich kommt. Blöd, dass dann längst die Sozialsysteme zusammen geklatscht sind wie nasses Zeitungspapier. Was wird das für ein böses Erwachen geben, wenn sich plötzlich nicht mehr jeder Sozialschmarotzer an den Tropf der letzten Malocher hängen kann?

Seltsamerweise gehören endlich auch einige frühere Bahnhofsklatscher zu diesen langsam Erwachenden, die nun endlich mittels der rauhen Wirklichkeit aufgeschreckt sind. Menschen wie Sie mögen ja ruhig zeitlebens für ihre Schützlinge Steuern zahlen und sorgen. Keiner wird es ihnen missgönnen. Hoffentlich erwarten sie aber auch keinen großen Dank von den Neubürgern. Und dass sie am Ende bloß nicht auch noch als kuffar den Tribut für den schlimmsten Irrtum ihres Lebens bezahlen müssen, das wünsche ich ihnen. Auch wenn es mir verdammt schwer fällt.

Dass weitere Mitglieder von den Deutschlandabschaffern zur AfD wechseln werden, steht wohl außer Frage. Im Ruhrgebiet sollen ja komplette Ortsvereine der SPD erkannt haben, welcher Truppe sie bislang angehörten und die Seiten gewechselt haben. Wo kommen nun bloß plötzlich diese vielen bösen Nazischurken her, nachdem die NPD doch schon lange am Verhungern ist? Die war bestimmt nicht radikal genug für die üblen AfD Wähler. Oder übersteigt diese Tatsache nicht doch das Denkvermögen einiger Deutschland- und Europa-Abschaffer?

Jerry Cotton

Alexander Wallasch hat ’s bemerkt,

‚… die Ralf Stegners, Jakob Augsteins, Georg Restles und Georg Diez’ dieser Republik sind die Stimmenbeschaffer der AfD. Und sie finden bis heute kein Mittel, diese Entwicklung, die sie selbst so leichtfertig angestoßen haben, zu stoppen: Angefangen von einer Diskursverweigerung über Jahre hinweg bis hin zum inflationär gebrauchten Nazi-Vorwurf und der irrwitzigen Annahme, die Bürger dieses Landes wären auch nur im Ansatz Willens und bereit, den Umbau der Gesellschaft nach ihren Vorstellungen mitzugehen. Diese Protagonisten haben die AfD groß und größer gemacht – mit jedem öffentlichen Wort und jeder hingehetzten Zeile.‘

Hier im Original: https://bit.ly/2N2ofdS

DAHER!

Wolfgang Brosche

Herr Seifert und Herr Cotton möchten so gerne Sieg Heil schreien, weil ihnen soviel Gift im Leibe steckt, wie die Besessenen rackern sie sich ab, destruktiv zu sein. Steve Bannon wartet schon auf sie…da können Sie mal geistige Arsencocktails trinken. Aber konsumieren Sie endlich selbst ihr Gift, mit dem Sie andere bespeien. Ihre Inhumanität ist zum Entsetzen – daß Sie darüber froh sind, daß IHRE AfD diese Inhumanität aus dem Käfig gelassen haben,kann natürlich nicht verwundern…Es verwundert inzwischen auch nicht mehr, daß soviele Deutsche mit Freuden zugesehen haben, wie ihre Nachbarn abtransportiert wurden…Grausamkeit und Zerstörungssucht werden inzwischen schon wieder zu „Qualitäten“. Niedermachen ist Volkssport.

    Rainer Seifert

    Liegts an der Hitze, Herr Brosche, oder woher nehmen Sie sich das Recht heraus, gegen andersdenkende Demokraten derart übel zu agitieren? Zur Nazizeit war ich ja noch zu klein, um das bewusst zu erleben, aber von den roten Genossen sind mir durchaus ähnliche Entgleisungen und Verunglimpfungen bekannt. Gleitet das nicht schon deutlich in die Sparte Beleidigungen ab? Sie als Jurist wissen das sicher besser als ich. Vorsichtshalber werde ich mir Ihre Zeilen kopieren. Man weiß ja nie… Übrigens rackere ich mich hier auch nicht ab, als Pensionist (wie man in Bayern sagt) habe ich genügend Zeit neben anderen Tätigkeiten. Somit ist also auch dieser Teil Ihrer Sorge unbegründet.

    Sie unterstellen vielen Deutschen, sie hätten mit Freuden zugesehen, wie ihre Nachbarn abtransportiert wurden. Woher wissen Sie das? Waren sie vor Ort?

    Ich dachte immer, nur dumme Menschen würden verallgemeinern.

    Wissen Sie, in welchem Land damals leider in breiten Bevölkerungsschichten ein wirklicher Judenhass vorkam? Es liegt hinter unserer östlichen Grenze und ist überwiegend katholisch. Weder meine Mutter noch meine Großmutter haben etwas von Judendeportationen erfahren. Weder in Berlin, noch in der schlesischen Heimat. Genau so erging es der Masse der Wehrmachtssoldaten. Sonst wäre da doch mal Unruhe eingekehrt. Mein Großvater wusste als Berufssoldat bis Kriegsende jedenfalls nichts davon. Dass die Nazis nicht gerade judenfreundlich waren, sollte auch bei den westlichen Regierungen bekannt gewesen sein. Bombardierungen der Schienstränge nach Auschwitz erfolgten trot des Wissens um das Todeslager nicht. Damit hätten weitere Transporte verzögert oder ganz verhindert werden können. Hat wohl militärisch nicht gelohnt.

    Neulich war bei Anne Will eine alte Dame, überlebende Jüdin aus Auschwitz. Sie sagte, es war ihr bei der Abholung nicht bewusst, dass Auschwitz ein Todeslager ist. Sie glaubte an ein Arbeitslager. Aber nach hiesiger Aussage waren die Deutschen damals ja alle hocherfreut über das unmenschliche Verhalten der Nationalsozialisten. Dass damals gar nicht so wenige unter Lebensgefahr auch Juden versteck hielten kommt bei Ihrer Deutschenschelte natürlich nicht vor.

    In Ihren Kreisen werden ja auch die fleißigen Trümmerfrauen als Nazis bezeichnet. Pfui teufel. Klar werden welche darunter gewesen sein, aber dann muss man auch mal die Umstände betrachten. Hinterher merkt auch der dümmste Barsch, dass er mal lieber den Wurm am Angelhaken hätte verschonen sollen.

    Übrigens informiere ich mich u.a. ständig auf der Seite des israelischen Gatestone Institute. Dort hat man nun mit blindem Gutmenschentum und Abwiegelei islamistischer Gefahren überhaupt nichts am Hut, sondern weist ständig auf die Gefahr hin. Das müssten nach der Logik einiger Juristen und ihrer Mitläufer hier dann wohl auch alles Nazis sein.

    Sie stellen Sie sich doch nicht etwa auf eine Stufe mit kleinen dummen Nazibrüllern, die z.B Guido Reil, der über Jahrzehnte in der SPD, dem DGB und anderen Organisationen zum Wohle anderer Menschen tätig war, nun als Nazi verunglimpfen?

    Völlig inhuman ist es, einen Bevölkerungsanteil von ca. einem Promille eines Kontinents mit nicht einhaltbaren Versprechungen nach Europa zu locken. Dabei zusätzlich der Gefahr des Ertrinkens auszusetzen, anstatt der Masse dortiger Menschen mit echter Hilfe vor Ort beizustehen.

    Diese darf aber dauernd nicht aus einfachen Lebensmittzullieferungen bestehen, sondern muss Hilfe zur Selbsthilfe darstellen. Sonst warten alle nur noch auf den nächsten Flieger. Zeit zum Überlegen und Handeln hatten die Regierenden der westlichen Welt ja wohl lange genug.

    So wie es jetzt noch läuft dürfen die restlichen Millionen oder Milliarden dort verbliebener Menschen wohl auf Familiennnachzug hoffen, bzw. auf Geldüberweisungen. Was für ein irres, krankes System. Hinzu kommt noch, dass keineswegs die Ärmsten der Armen, die dort unter Hunger und Dürre leidenden Verhungernden und Verdurstenden in der Regel davon profitieren, sondern besser gestellte Kreise, die zumindest gemeinsam das viele Geld für die kriminellen Schlepper aufbringen können. Für mich bedeutet Humanität, zuerst den wirklich Bedürftigen zu Hilfe zu kommen.

    Unter anderem erkennt man bei der jüngsten Erstürmung Ceutas lauter tatkräftige, recht stabil und gesund aussehende Burschen, keineswegs aber notleidende Bewohner kurz vorm Verhungern.

    Da Sie sich so für die Einhaltung der Gesetze zum Schutz von Terroristen und Gefährdern aussprechen, vermute ich doch einfach mal in meiner nichtjuristischen Denkweise, auch die Gesetze betr. Asyl und Einwanderung der Bundesrepublik Deutschland nehmen in Ihrer Agenda den selben Stellenwert ein. Gelten unsere Gesetze bei Ihnen etwa vornehmlich für „Schutzsuchende“? Das kann doch wohl nicht so sein, oder sollte ich mich da täuschen?

    Ist Ihnen nicht bekannt, dass Rückkehrer sich meist gar nicht wieder in die alte Heimat trauen, da sie dort von der Großfamilie und dem ganzen Ort als Versager betrachtet werden? Was für ein inhumanes Verfahren, Hoffnungen in Menschen zu erwecken und sie somit zum Bruch unserer Gesetze zu verleiten (ich habe das offizielle, in Afrika verbreitete, Willkommensvideo der Bundesregierung gesehen.) Unglaublich, da kommt ein Asylbewerber mit seinem Koffer vor die Unterkunft, eine blonde junge Frau eilt ihm entgegen und flötet: „Kann ich Ihnen helfen?“

    Nach Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan habe ich mich in meinem Umfeld total darüber aufgeregt, dass ehemaliger Helfer der Bw, welche nun die Rache der Taliban befürchten mussten, und deswegen Einreisegesuche stellten, zumeist schnöde von unserer Regierung abgeschmettert wurden.
    Meinen Sie jetzt echt, dies ist braune Denkweise? Dann kann ich Ihnen allerdings auch nicht mehr helfen.

    Für Sie und Ihre Meinungsgenossen muss natürlich jeder Mensch, der das Wort Asyl aussprechen kann, erstmal bei uns aufgenommen werden. Da ist es nicht schlimm, wenn Gesetze links liegen bleiben?

    Alle anderen Menschen aber, die das Rechnen und das Denken jemals gelernt, bzw. noch nicht verlernt haben, wissen, dass ein Fortbestand der jetzigen Zuwanderungsströme unweigerlich ins Chaos führen muss. Unsere Sozialsysteme sind keineswegs auf Hunderttausende großteils nur fordernder Zuwanderer eingerichtet.

    Kleine Einblicke in die Denkweise mancher “Schutzsuchenden” durfte ich auch schon erleben. Beim Einkauf und vor allem bei der 1. Hilfe eines Kreiskrankenhauses. Alle Einheimischen saßen schon länger als eine Stunde und warteten. Aus einer Dreiergruppe Ihrer Schützlinge trat einer forsch zur Annahme mit den Worten: “Wie lange dauert, warten schon 10 Minuten?” Antwort: “Sie sind gleich dran.” Kurz danach: “Sie können reingehen.” Sie glauben gar nicht, was daraufhin für eine Bombenstimmung unter den schon länger hier Lebenden hochkochte. Nachdem das Trio nicht allzu kränklich wirkend Richtung Unterkunft abmarschierte, kam endlich eine gute Stunde später meine Frau dran, der es echt mies ging. Aber wir tun doch alles für unsere Gäste, sonst wären wir ja womöglich doch Nazis.

    Da Sie mich nun hier als Nazi verunglimpft haben, verrate ich Ihnen mal was über meine Denk- und Handlungsweise Menschen gegenüber, die seinerzeit wirklich Hilfe brauchten. Nacheinander habe ich zwei Familien aus dem benachbarten Ausland materiell und anderweitig in einem Umfang unterstützt, denn Sie sich nicht vorstellen können. Gedankt wurde es mir in beiden Fällen derart, dass noch um Hilfe gerufen wurde, als es längst nicht mehr nötig war, da die Männer inzwischen in Deutschland Arbeit fanden. So ausgenutzt bleibt natürlich in künftigen Fällen meine Tür verschlossen.

    Wenn meine Denkweise zur Zuwanderung nazihaft wäre, dann versichere ich Ihnen, sind 90% der Tschechen auch Nazis. Meine recht umfangreichen Kontakte diesseits und jenseits der Grenze zu Tschechien erlauben mir diese Einsicht.
    Dort schüttelt man nämlich nur noch die Köpfe über die Zustände in Deutschland. Verbunden mit der Angst, der Ansturm von Terroristen wird eines Tages an den Grenzen nicht halt machen. Diese Sorgen teile ich durchaus. Wen tausende vom BKA so eingeschätzte Gefährder nicht weiter kümmern, der möge auch weiterhin seiner ”guten Sache” das Wort reden.

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