Im Wunderland der Globuli

Homöopathische Präparate wirken. Sagen jedenfalls viele Menschen, auch Bekannte, die sonst nicht an Hokuspokus glauben. Millionen Deutsche behandeln sich selbst oder lassen sich von homöopathisch tätigen Heilpraktikern und teilweise sogar von Ärzten mit Zuckerkügelchen behandeln, auf die eine Verdünnung irgendwelcher Stoffe gesprüht wurde, die man im Originalzustand nicht mal mit Handschuhen anfassen, geschweige denn einnehmen würde.

Money for nothing

Die Verdünnung ist im Idealfall so stark, dass kein einziges Molekül des ursprünglichen Giftes mehr in dem Kügelchen nachgewiesen werden kann. Im Klartext, das Ding enthält keinerlei Wirkstoff. Money for nothing, aber nicht mal chicks for free. Wo kein Wirkstoff drin ist, kann nichts wirken. Okay, der Zucker aus dem Kügelchen wirkt wie Zucker. Mehr aber auch nicht.

Dass die Homöopathie dennoch helfen kann, liegt am Placeboeffekt. Der Mensch glaubt halt gerne und bekanntlich kann der Glaube Berge versetzen. Ich habe zwar noch keinen durch den Glauben versetzen Berg gesehen, aber das liegt ja nur daran, dass der entsprechende Glaube kleiner/gleich Senfkorn sein muss.

Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein. Matth. 17,20

Ja, nichts ist unmöglich. Danach funktioniert die Homöopathie.

Blöd ist nur, dass diejenigen, die diesem Hahnemannschen Glauben folgen, sich selbst und ihre Kinder gefährden, wenn sie bei ernsthaften Krankheiten auf die allseits verpönte Schulmedizin verzichten und stattdessen ein Placebo unter der Zunge zergehen lassen. Während es mir bei geschäftsfähigen Erwachsenen noch ziemlich egal ist, wenn sie sich sehenden oder auch trüben Auges in Gefahr begeben, stellen sich mir bei der Behandlung von Kindern mit Globuli die Nackenhaare auf. Kranke Kinder gehören zum Kinderarzt und nicht zum Heilpraktiker. Wer das Leben eines Kindes auf diese Weise in Gefahr bringt, gehört mindestens wegen fahrlässiger Körperverletzung bestraft. Wenn er Pech hat, hat er sein Kind auch verloren. Das ist dann die ultimative Erstverschlechterung.

Gewerbsmäßiger Betrug?

Da den gläubigen Anhängern der Homöopathie lediglich wirkungslose Zuckerkügelchen für viel Geld angedreht werden, stellt sich die Frage, ob die Hersteller oder Verordner dieser Dinger sich nicht wegen Betruges strafbar machen.

Was ein Betrug ist, regelt § 263 Abs. 1 StGB.

Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Wenn man das gewerbsmäßig macht, liegt ein schwerer Fall vor und die Strafe ist Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

Zucker gewordener Betrug

Dass diejenigen, die mit Globuli handeln sich einen Vermögensvorteil verschaffen, liegt auf der Hand. Gemessen an den Preisen, ist das der teuerste Zucker der Welt, auch wenn da vorher noch irgendein pseudowissenschaftlicher Firlefanz mit veranstaltet wird. Das Vermögen des Kunden wird dementsprechend auch um geschätzte 99,9% des Kaufpreises geschädigt. Die Irrtumserregung liegt darin, dass dem Kunden eine Wirksamkeit suggeriert wird, die nicht nur wissenschaftlich nicht belegt, sondern von den nicht vorhandenen Inhaltsstoffen her, sicher ausgeschlossen werden kann. Ganz objektiv sind die Globuli also der Zucker gewordene Betrug. Allerdings nur im Hinblick auf den objektiven Tatbestand. Auch wenn ich sicher bin, dass sich ein Großteil der Homöopathen der Unwirksamkeit der Präparate bewusst sein dürfte, wird man ihnen dies nicht nachweisen können. Damit entfällt dann leider der Nachweis des Betrugsvorsatzes.

Natalie Grams, ein vormals erfolgreiche Homöopathin, wollte die Wirksamkeit der Homöopathie mit einem Buch beweisen, stellte dann aber bei ihren Recherchen fest, dass sie bisher nur Hokuspokus betrieben hatte. Hätte sie trotzdem weiter mit homöopathischen Pillchen be- und gehandelt, dann wäre sie zur Betrügerin geworden. Hat sie aber nicht. Stattdessen hat sie das lesenswerte Buch „Homöopathie neu gedacht“ geschrieben und versucht, damit die Menschen aufzuklären. Das tut sie auch mit einer empfehlenswerten Infoplattform im Internet.

Fakten interessieren nicht

Das Buch löste nun aber keineswegs Nachdenken oder Dankbarkeit bei den getäuschten Homöopathie-Anhängern aus, sondern überwiegend Ablehnung und blanken Hass. Wer etwas gegen Homöopathie sagt, hat den Shitstorm abonniert. Wie bei den Anhängern anderer Verschwörungstheorien oder Wahnideen, ist es nahezu unmöglich, homöophatologisierte Menschen durch Fakten zu beeindrucken. Wer an Chemtrails glaubt, lässt sich auch nicht davon abbringen und dem Träger des goldenen Aluhutes klarzumachen, dass der ihn nicht vor dem Bösen aus dem All schützt, ist auch nicht erfolgversprechend. Die Globulisierung passt in das postfaktische Zeitalter, in dem ein amerikanischer Präsident den Wissenschaftlern erklärt, dass der Klimawandel eine chinesische Erfindung ist. Hail to the Hahnemann.Ja, wer heilt hat Recht, aber die Dinger sind es nicht die heilen, es ist nur die Zuwendung, die der Homöopath gewährt. Die Homöopathen glauben, dass Wasser ein Gedächtnis hat. Muss man wirklich mehr dazu sagen? Da traut man sich ja nicht mehr, aus dem Wasserhahn zu trinken. Wer weiß an welchen Stuhlgang sich das Leitungswasser gerade erinnert. Wasser ist H2O, sonst nichts. Niemand käme auf die Idee, dass seine Schnittwunde schneller heilt, wenn er ein scharfes Messer in den Bodensee wirft und dann etwas Wasser aus dem See entnimmt. Naja, fast niemand.  und mancher Wahnsinnige Homöopath will eine ein Psychose mit Thujaverdünnung und eine paranoide Schizophrenie mit Anacardium Orientale heilen. Nee is klar. Manche loggen sich halt einfach aus der Realität aus.

Aber was sind schon die Naturwissenschaften und was ist schon eine Studie, bei der 1800 Studien ausgewertet wurden, für einen, der die Wahrheit kennt? Nichts. Alles Lügenwissenschaft. Die Übersichtsstudie im Auftrag der australischen Gesundheitsbehörde NHMRC von 2015 führte nach der Auswertung von mehr als 1.800 Homöopathie-Studien zu dem durchaus erwartbaren Ergebnis, dass bei keiner denkbaren Krankheit ein homöopathisches Mittel zur Therapie empfohlen werden könne. Das kümmert die Globulitiker aber nicht die Bohne. Die Geisterfahrer sind immer die anderen. Es gibt sogar Globuli, die angeblich mit verdünntem Elektrosmog besprüht sind. Die „helfen“ gegen die Angst vor Elektrosmog. Nun denn.

Da es auch nicht verboten ist, sich gegen Kopfschmerzen eine heiße Frikadelle in die Stirn zu nageln oder auch nachweislich krebserregende Substanzen zu inhalieren, wird der Gesetzgeber sich schwer tun, diesen kugelförmigen Unsinn einfach zu verbieten. Das würde höchstens den Preis der dann auf dem Schwarzmarkt gehandelten Wundermittel erhöhen. Aber aufklären müsste er vielleicht mal und das nicht nur in homöopathischen Dosen, sondern mit deutlichen Worten. Erstaunlich, dass unsere Politiker sich da so zurückhaltend verhalten. Fürchten die vielleicht Wählerstimmen zu verlieren?

Keine nachgewiesene Wirksamkeit

In den USA müssen die homöopathischen Mittel nun immerhin ein Aufdruck tragen, der „Keine nachgewiesene Wirksamkeit“ bescheinigt. Würde jemand ein Auto kaufen, auf dem drauf steht „Fährt nicht“? Wohl kaum. Vermutlich wird aber auch dieser Aufdruck keinen Hahnemannjünger davon abhalten, das Zeug weiter zu erwerben. Okay, soll jeder schlucken was er will.

Unerträglich finde ich aber, dass es Krankenkassen gibt, die diesen Müll auch noch finanzieren. Während bei echten, wirksamen Medikamenten ein Zulassungsverfahren prüft, ob ein Arzneimittel wirksam und unbedenklich ist, werden nachweislich unwirksame Mittelchen von der Gesamtheit der Beitragszahler einer Kasse finanziert? Gibt‘s doch wohl nicht? Doch gibt‘s.

Versuchen Sie mal, Ihren Hausarzt davon zu überzeugen, dass die Ihnen verordneten 6 Massagen Ihnen zwar etwas gebracht haben, es aber gut wäre, wenn Sie die noch zwei oder dreimal verschrieben bekämen. Da verkauft der Ihnen lieber einen IGEL, als das zu tun.

Wer seine Globuli unbedingt haben will, der soll sie doch bitte selbst bezahlen. Dass die ihm subjektiv gut tun, ist kein Argument. Mir tut manchmal auch ein frisch gezapftes Kölsch und ein Mettbrötchen mit Zwiebeln gut, ohne dass ich auf die Idee käme, die Krankenkasse müsse mir das bezahlen.

20 comments
Sigrid Dold

Auch wenn ich sonst ihre Rubrik sehr schätze, muss ich Ihnen hier klar widersprechen. Sie haben recht damit, dass Ihnen ein Kölsch mit Mettbrötchen auch hilft, oder sogar eine Zigarette hilft oft noch schneller.
Aber wenn ein Patient zum Arzt geht, hat er ein Problem, bei dem er medizinische Hilfe sucht. Und ein guter homöopathischer Arzt nimmt sich Zeit für eine ausführliche Anfangsanamnese. Diese Kunst und die Bereitschaft dazu, ist unter sogenannten Schulmediziner leider nur noch selten anzutreffen.
Das Gefühl ernst genommen zu werden und auch in seiner Individualität gesehen zu werden, ist aber die Basis jeder guten Beziehung und fördert enorm die Heilung, auch wenn diese nur auf einem Placebo Effekt beruhen sollte.
Die Evidenz basierte Medizin, die auf Studien beruht, die oft schon vor langer Zeit an ganz anderen Populationen durchgeführt wurden, hat uns zu einer inzwischen fast unbezahlbaren Medizin geführt.
Ihnen als wahrscheinlich Privatpatienten, dürfte ein Arzt nach heutigen Zulassungskriterien fast kein Medikament mehr verschreiben – denn Medikamente dürfen nur dann verordnet werden, wenn sie auch an dieser Patientengruppe in Studien getestet wurden. Und es gibt kaum Studien, die an europäischen Privatpatienten, unter Einhaltung aller gesetzlichen Auflagen durchgeführt wurden.

    Heinrich Schmitz

    Selbstverständlich wirkt die Zuwendung, aber eben nicht die Globuli.

      Fr.Körner

      Mir wird hier doch sehr pauschal geurteilt. Man weiß oft nicht, warum Medikamente wirklich wirken, man kann oft nur belegen, dass sie das tun.
      Ich selber nehme immer wieder Globuli und kaufe sie auch selber. Nach einer schweren Nasenneben- und Stirnhöhlenentzündung vor 18 Jahren, bei der kein Antibiotikum wirklich helfen konnte, empfahl mir eine Schulmedizinerin beim nächsten Mal ein homöopathisches Mittel. Seit dieser Zeit hatte ich nie wieder eine solche Entzündung, wenn ich die Anfänge der Symptomatik spüre, dann nehme ich das bewärte Mittel. Mag sein, dass es mein Glaube in diese Ärztin war und ist oder mein Wunsch nach Hilfe, den hatte ich aber beim ersten Mal genauso. Ein langes Gespräch gab es auch gar nicht. Was da hilft, ist mir schnuppe. Ich muss mir aber keine Antibiotika verabreichen, die man ja schon zur Genüge meist über andere Lebensmittel zu sich nimmt und ich bleibe gesund. Was ist daran also verkehrt oder unverantwortlich?
      Natürlich haben Sie recht, wenn es um Krankheiten geht, die anderer Natur sind, dann bin ich sofort gewillt, andere Medikamente zu mir zu nehmen und wenn es z.B. um eine Depression geht, sollte man nicht mit Globuli hantieren, aber auch die Antidepressiva sind nur bedingt hilfreich und wirken bei jedem Patienten unterschiedlich. Also, ein Fass über Wirksamkeiten aufzumachen ist groß. Aber verteufeln und Angst machen und alle Globulinutzer in einen Sack der Unverantwortlichen zu stecken, ist auch nicht angebracht.

        Steve S.

        Zitat: „… man kann oft nur belegen, dass sie das tun.“
        Und genau daran scheitert es bei den Globuli, es gibt diesen Wirknachweis schlicht nicht.
        Ihre Einlassung, daß man nicht um das „Wie“ der Wirkung wisse, verliert damit seine Richtigkeit. Sie müssen auch nicht wissen, warum der Hammer nach unten fällt, Ihr Zeh wird Ihnen die Wirkung aber vermelden :).
        Problem bei den Globuli: Ihre eigene Geschichte ist dabei kein Maßstab, da Sie schlicht nicht beurteilen können, was Ihnen denn geholfen hat (Placeboeffekt, von allein weggegangen oder, oder, oder). Dafür gibt es eben Doppelblindstudien. Und keine dieser Studien hat die Wirksamkeit nachweisen können.

        Statistiker

        Gähhhnnnnn. Anekdotische Erfahrung…… Neulich war ich erkältet, da hab ich mich tierisch mit Wodka weggeschossen und am nächsten Tag war die Erkältung weg. Also, immer schön wegsaufen, dann ist alles gut…. merken Sie was?

        Evidenzbasierte Medizin isrt der einzige Standart, der uns weiterbringt, alles andere ist Selbstbelügung.

    Heinrich Schmitz

    Ich bin freiwillig in der gesetzlichen KV.

    K. R.

    Das ist selbstverständlich Mumpitz, weil es für eine Zulassung völlig unerheblich ist, ob das betreffende Medikament an Privat- oder Kassenpatienten getestet wurde, solange die Testpopulation den *medizinischen* Kriterien für den Einschluss in eine Studie genügt. Aber das dürfte ihnen schon klar sein. Falls nicht, sollten sie sich über die die Kriterien, die an Zulassungsstudien gelegt werden einfach mal informieren.

      Sigrid Dold

      davon können sie nicht ausgehen – es gibt klare sozio-ökonomische Unterschiede bei Krankheiten und privatpatienten werden anders behandelt als kassenpatienten, da ja bei ihnen alles bezahlt wird. Mehr und teurere Diagnostik und meist auch eine aufwendigere Therapie. Sie bringen Daher eine andere Krankengeschichte mit. Daher sind die Ergebnisse der Studien an gesetzlich versicherten Patienten nicht so einfach übertragbar.
      Es ist doch auch bezeichnend, dass Studien nicht an Privatpatienten durchgeführt werden.

        Statistiker

        „Es ist doch auch bezeichnend, dass Studien nicht an Privatpatienten durchgeführt werden.“

        Geile Behauptung. Leider ohne Beleg. Daher als Lüge zu klassifizieren. Mal ein Tipp: Einführungsvorlesung in Statistik belegen, dann nachdenken, danach schweigen.

    Diderot

    „Ein guter homöopathischer Arzt“ ist ein Widerspruch in sich. So wie ein „ehrlicher Betrüger“.

    Peter Ruoss

    Es ist aber nicht der Fehler des Mediziners, wenn er fünf Minuten Gespräch bezahlt bekommt, der Guru mit seiner Anamnese aber bis zu zwei Stunden. Ich bin überzeugt, die Ärzte würden sehr sehr gerne länger mit den Patienten sprechen – sie können es aber nicht, wenn sie am Ende des Tages noch etwas Lohn übrig haben wollen.

    Die Meistverkauften Medikamente kosten übrigens nur gut die Hälfte eines homöopathischen Präparats. Dass es auch viele extrem teure Medikamente gibt, liegt in der Natur der Sache (man nennt das „Marktwirtschaft“). Genau genommen sind Globuli ungeheuer teuer.

    Dass Zulassungsstudien irgend einen Bezug auf das Kassensystem nehmen, höre ich zum ersten Mal. Damit müsste man schliesslich die Medikamente für jedes Land einzeln prüfen – das Resultat wäre ein tatsächlich unbezahlbares Gesundheitssystem.

Herold Hansen

„Schuster, bleib bei deinen Leisten!“

Über den Abschnitt „Erwerbsmäßiger Betrug“ hätte ich mich besonders gefreut, wenn er von so kompetenter Hand in Bezug auf die Schulmedizin geschrieben wäre, besonders, wenn es um Privatpatienten geht.

    Sigrid Dold

    Ein Kommentar zur rechtlichen Lage der Homöopathie und deren Bezahlung in Deutschland kann nicht auf die ganze Komplexität des heutigen Abrechnungswesen und dessen Missbrauch in der heutigen Medizin eingehen.
    Dies würde diesen Rahmen sprengen.

    Wolfgang Granon

    @heroldhansen:disqus also bevor man anfängt gegen Schulstatiker vorzugehen, fände ich erst mal interessanter gegen die Alternativstatiker vorzugehen. Aber jedem das Seine. Natürlich sollen sich auch Schulstatiker an Gesetze halten! Bei konkreten Verdachtsfällen hilft Ihnen ein Rechtsanwalt weiter.

Nele Abels

Das
ist eine interessante Frage vor dem Hintergrund, dass in politischen
Kreisen diskutiert wird, ob „Fake News“ einen Zensurvorstoß der
Regierung rechtertigt.

Wenn man die Sache ernst
nimmt, ist Homöopathie nämlich „fake news“. Falschaussagen über ein
faktisch unwirksames Mittel, dass sich an einen substantiellen Teil der
Bevölkerung richtet.

Anja

@heinrichschmitz:disqus: Haben Sie sich bei Ihren Recherchen auch mit der GWUP beschäftigt, wo
Frau Grams Mitglied des Wissenschaftsrates sowie Kommunikationsmanagerin ist? Wie ist diese Skeptikerbewegung organisiert, wie finanziert sie sich? Seit Jahrzehnten fährt sie teilweise hetzerische Kampagnen (auch international) gegen Homöopathie, was oder wer treibt sie an?

    Heinrich Schmitz

    Was treibt Aufklärer an?

      Anja

      Schade, da hatte ich mir doch etwas mehr Antwort erhofft, haben Sie sich gar nicht mit der GWUP beschäftigt? Ich schreibe hier gar nicht als Unterstützerin der Homöopathie, aber ich sehe in der erstaunlichen „PR-Story“ von Frau Grams und auch bei den Positionen und AKtivitäten der GWUP manches, was mich auf vorsichtige Distanz gehen lässt.

      Hier ein Lesetipp: https://www.heise.de/tp/features/Bleibt-skeptisch-3380201.html

        Wolfgang Granon

        @anjaplemper:disqus ich habe mich auch schon lange gewundert, warum die auf einmal alle mit Ferraris durch die Gegend donnern, seit sie gegen die Kügelchen wettern. Haben sie harte Fakten? Woher kommt das Geld? Natürlich würde ich niemals in Betracht ziehen auch gegen die Kügelchen zu wettern… ist nur Interesse, im Namen der Wahrheit! Vor allem würde mich brennend interessieren, wer mehr Geld als die Farmerindustrie hat, die Zucker zum Preis von Gold verkauft. Da muss einiges zu holen sein! Ähh… holen, also Wahrheit meine ich.

Peter Ruoss

Danke für diesen erhellenden Kommentar!

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