Es lebe das Dschungelcamp

In seiner regulären Montagskolumne schildert Henning einen Abend mit Coq au vin und dem Dschungelcamp. Das Essen überschlage ich mal.

Seit der ersten Folge im Jahr 2004, also vor 15 Jahren hat Henning das nicht mehr gesehen, wie er freimütig berichtet. Seit dem findet er die Sendung so schrecklich, dass er sie nie mehr sehen wollte und hatte damals geschworen sich

diese nach (vor?) Big Brother schlimmste aller TV-Müllproduktionen definitiv NIE mehr reinzuziehen“.

Das ist natürlich die beste Voraussetzung eine Fernsehsendung unvoreingenommen zu betrachten. Das ist ein Expertentum, wie es sonst nur Focus-Experten hinbekommen. Kann man machen, sagt dann aber einiges über die Expertise. „Was geht los da rein?“

Das Dschungelcamp ist im Laufe der Jahre zu einer Kultsendung geworden, die – Achtung Henning – eine 30%-Akademikerquote unter den durchschnittlich aktuell rund 5 Millionen Zuschauern hat. Außerdem erreicht sie in der werberelevanten Zielgruppe bis 49 Jahre trotz sanft sinkender Quoten immer noch um die 40% Marktanteil. RTL produziert seine teuerste Eigenproduktion ja nicht zum Spaß. Und während in der Anfangsphase eher weniger für bekannte Markenprodukte geworben wurde und Vagisan eine flutschige Symbiose mit dem Camp eingegangen war, weiß die Werbebranche heute zu schätzen was das Camp zu bieten hat. Und das ist mehr als Henning gesehen hat.

Im Gegensatz zu Henning, dem Zweimal-in-fünfzehn-Jahren-Gucker, bin ich ein regelmäßiger Zuschauer dieser Kultsendung. Okay, ich gebe zu, ganz alleine würde ich mir die Sendung vermutlich auch nicht immer wieder ansehen, aber in der Runde einer bereits seit Jahren legendären Facebookgruppe – bei der Akademiker- und Künstleranteil noch höher ist – kann man das Camp sehr wohl genießen.

Der Reiz

Wer nur eine Folge ansieht, hat es allerdings in der Tat schwer, den wahren Reiz des Formats zu erkennen. Der kann maximal ein paar – je nach Alter – unbekannte Realitiyformatfiguren bei albernen, aber häufig ekligen Spielchen beobachten. Was ihm aber entgeht, ist die faszinierende Entwicklung dieser Menschen über einen nur gut vierzehntägigen Aufenthalt im Camp. Klar sieht es da aus wie im Terrarium von Hennings Nachbarn. Das Camp behauptet ja auch nicht ein Survival-Camp im originären Sinne zu sein, bei denen den Teilnehmern ein echtes Todesrisiko zugemutet wird. Aber trotzdem ist die Teilnahme eine Herausforderung. Neben einer eher spärlichen Regelernährung mit Reis und Bohnen – auch Modeldiät genannt -, sind die Teilnehmer darauf angewiesen, sich ihr Essen durch die sogenannten Dschungelprüfungen zu verdienen. Und weil das ebenfalls am Spiel beteiligte Publikum gerne diejenigen Kandidaten in die Dschungelprüfung wählt, die möglichst viel Gekreische und wenig fraß-bringende Sterne verspricht, nehmen die Kandidaten regelmäßig mehrere Kilo ab.

Das Gruppenverhalten, sowie die Entwicklung der einzelnen Charaktere unter dieser Belastung aus Diät, Hitze und Langeweile, ist jedes Jahr erstaunlich. Da mutiert der distinguierte ältere Herr nach einigen Tagen zum sabbernden Lustgreis, der ohne Not über seine sexuellen Eskapaden aus erektil besseren Zeiten berichtet, da schafft der große Motivator und muskelbepackte Selfmadhero seine eher leichte Prüfung nicht.

Dass Henning den in „seiner“ Folge auftretenden legendären Thorsten Legat für einen „extra aus Deutschland eingeflogenen Motivationscoach“ hält, ist für einen Fußballfan – oder ist Henning gar kein Fußballfan, dann nehme ich alles zurück – eher peinlich. Und dass dieser Legat mittlerweile seit seiner eigenen Campteilnahme mit dem Schlachtruf „Kasalla“ selbst zur Kultfigur, ähnlich wie der seinem Schöpfer als Vorbild dienende Meister Propper oder Popeye, geworden ist, weiß natürlich ein Einmalgucker auch nicht.

Kasalla-Voodoo

Macht ja nichts. Die treuen Zuschauer wissen da mehr und aus diesem an sich nutzlosen Wissen ergibt sich ein zusätzliches Vergnügen daraus, dass die bis zu diesem Zeitpunkt mehr als zimperliches Pipimädchen auftretende Giselle, die wie ein Springpferd auf Dope nahezu jedes Hindernis verweigerte und ansonsten nur herumschrie, dass man der Fernseher leiser stellen musste, nach diesem Kasalla-Voodoo plötzlich ohne mit der Wimper zu zucken ihre Dschungelprüfung absolvierte, was ihr nach dem Coaching – heute ist ja jeder Coach – des campinternen Motivationspapstes Yotta nicht gelang. Yotta wiederum macht sich mit einem von Hal Elrod geklauten morgendlichen Ringelrein mit Sprüchen Namens „Miracle Morning“ wichtig, wahlweise lächerlich.

Wer nur Folge 8 guckt, kennt natürlich weder Domenico und sein mutmaßliches Haarteil, noch kann er ahnen, dass der Mann vom Publikum abgeschossen wurde, weil bestimmte Dinge gemacht hat, die ein Mann besser nicht machen sollte.

Eine Serie nach einer Folge zwischendrin zu beurteilen, ist ungefähr so sinnvoll, wie in einen Tatort nach 70 Minuten für fünf Minuten hineinzusehen, um dann festzustellen, dass man gar nichts versteht. Kann man machen, ist aber nicht besonders sinnvoll, es sei denn, man möchte nur seine basislosen Vorurteile bestätigt haben.

Trash aber fair

Das Dschungelcamp ist keineswegs die menschenverachtende schlimmste aller TV-Müllproduktionen, wie Henning meint. Menschenverachtend, unfair und wirklich widerlich sind eher Sendungen wie „Schwiegertochter gesucht“, in denen eine feiste Domina Namens Vera bedauernswerte, zum Teil grenzdebile, unbekannte Menschen als Teilnehmer in einer Art und Weise lächerlich macht und vorführt, wie es auf Völkerschauen zwischen 1870 und 1940 üblich war. Beim Dschungelcamp wissen die Teilnehmer spätestens seit der ersten Staffel, was auf sie zukommt. The Regels sind the Regels.  Sie wissen, dass sie während des Spektakels heftig verarscht werden, sie wissen das die Teilnahme eine Auffrischung oder der Beginn einer Medienkarriere sein kann. Sie spielen eine gut bezahlte Rolle und sie haben alle mehr oder weniger TV-Erfahrung. Die Ekelprüfungen sind harmloser als es auf den ersten Blick aussieht und lassen sich in der Vorbereitung mit einem Psychologen ganz gut trainieren. Notfalls tuts auch ein Legat. Dieses Format geht fair mit seinen Protagonisten um und macht ihnen nichts vor. Die lassen sich halt zwei Wochen auf das Spiel ein und haben was davon.

Das ganze Projekt läuft auf mehreren Ebenen ab.

Da sind zum einen die Teilnehmer im Camp, die sich einem gruppendynamischen Ausnahmezustand aussetzen und dabei zum Teil an ihre Grenzen geraten. Da kostet manches Überwindung und als Zuschauer fragt man sich, ob man die Eier zu der ein oder anderen Aufgabe hätte. Gescriptet sind deren Dialoge nicht, wie ich aus sicherer Quelle weiß. Aber mancher Teilnehmer schaftt Zitate für die Ewigkeit. „Der Klügere lässt nach“ wäre nach eigenem Eingeständnis nicht mal Micky Beisenherz eingefallen und „Good Morning in the morning“ gilt schon als korrekter Frühstücksgruß.

Da sind die Moderatoren, Sonja Zietlow und  Daniel Hartwich, die ausgestattet mit den spitzen Kommentaren der genialen Gagschreiber Jens Oliver Haas und Micky Beisenherz sozusagen den künstlerisch- literarischen Teil der Comedy begleiten – was dem Format sogar schon einmal eine Aufsehen erregende Nominierung für der Grimme-Preis eingebracht hat.

Und da ist das Publikum, das mit seinen Telefonanrufen unmittelbaren Einfluss auf das Geschehen nimmt. Das Volk sozusagen. Letzteres ist ein gutes Beispiel dafür, dass man Volksabstimmungen tunlichst lassen sollte, hat das Publikum in jeder ersten Woche, in der es bestimmt, wer in die Dschungelprüfung geht, doch stets seine sadistische Ader ausgelebt. Wenn dann am Ende der Dschungelkönig oder die Dschungelkönigin gewählt wird, hat es bisher aber noch immer die Richtigen getroffen, nämlich die, die in diesen beiden Wochen am echtesten waren. Fassade wird bestraft, Authentizität belohnt.

Wer, wie Henning auf dieses Spektakel verzichten möchte und stattdessen meint, bei einem Porno in einem Sexkino sei er besser aufgehoben, hat womöglich eine falsche Erwartung. Dass es tatsächlich eine „Wechselbeziehung solcher Sendeformate und der galoppierenden Verblödung weiter Teile der Bevölkerung“ geben soll, weiß ich nicht. Ich kann nicht einmal eine Quelle dafür finden, dass weite Teile der Bevölkerung immer mehr verblöden. Aber wer weiß, vielleicht hat Henning das sich ja auch nur ausgedacht bzw. es ist sein subjektiver Eindruck. In unserer Dschungelgruppe ist jedenfalls in den letzten 15 Jahren bisher niemand verblödet, womöglich weil wir lieber das Camp schauen, als in Sexkinos zu gehen.

28 comments
Rainer Seifert

Da die Deutschen augenscheinlich immer dümmer werden – Akademiker eingeschlossen – ist so ein Mist aus dem Dschungel schon völlig ok.

Allerdings gebe ich zu, diesen Dreck noch nie gesehen zu haben. Normal sollte man ja nur über Dinge sprechen, die man kennt. Hier aber reicht ein kurzer Blick in die Programm Zeitschrift völlig zur Bewertung aus.

Da schaue ich mir doch lieber die Hetze gegen die größte Oppositionspartei im Deutschen Bundestag an und schon weiß ich, wer richtig liegt.

    Heinrich Schmitz

    Gibt es einen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass die Deutschen immer dümmer werden?

      Rainer Seifert

      Nein, Herr Schmitz, nur meine eigenen Erfahrungen und die aus meinem Umfeld. Wenn ich nach 4 Jahren schulenglisch aber noch weit bessere Kenntnisse der Sprache habe als halb so alte Zeitgenossen, die obendrein nicht erst in der 7, Klasse mit dem Lernen der Sprache bgannen, finde ich auch das erschreckend. Ansonsten gäbe es da noch PISA, allerdings fehlt da leider der Vergleich mit der Vor-PISA-Zeit. Immerhin gibt es zahlreiche Stimmen, die klagen, dass die Anforderungen an Gymnasien immer tiefer abgesenkt wurden. Da ich kein solches besuchte, fehlt mir hier zwar der Vergleich, aber ich sehe in manchen Foren einen Schreibstil von augenscheinlich schon länger hier lebenden angeblichen Gymnasiasten oder gar Studenten, der schon Angst machen kann.

      Wenn nun tatsächlich auch noch 30% der Akademiker diesen Dschungel-Müll ansehen, empfinde ich dies einfach als kein allzu gutes Zeichen. Zumal wir ja in echt volksbildender Weise auch noch mit allabendlicher Krimiballerei bei ARD und ZDF vorzüglich versorgt werden.

      Dem Spruch des Robert Koch über Wissen muss ich somit leider entsagen. Aber da bin ich sicher in überwältigend großer Gesellschaft.

      Aber es gibt ja wohl auch keine Beweise Chemnitzer Hetzjagden. Falls Sie über derartige verfügen, lasse ich mich mehr oder weniger gern überzeugen.

      Bitten Sie doch heute mal eine Klasse guter Gymnasialschüler in maximal 10 Sekunden auf ein Blatt Papier zu schreiben, wie z.B. das Ergebnis von 13 multipliziert mit 17 ist. Natürlich als Ergebnis reiner Kopfarbeit. Das wäre nun noch eine der leichteren Aufgaben. Ersatzweise könnte aber auch mit dem kleinen Einmaleins begonnen werden. Viel Spaß bei der Auswertung. Natürlich ist Kopfrechnen allein kein Zeugnis schulischer Reife. Da meine eigene Schulzeit aber nunmehr fast 60 Jahre zurück liegt vermag ich leider keine wesentlichen weiteren Wissensstände zu erfragen. Außerdem war ich in Mathe eher unteres Mittelfeld.

      Schummelpreise bei Großpackungen erkenne ich allerdings ansatzlos, was ja wahrlich auch keine Kunst ist.. Würde das mehr Menschen gelingen, lohnte sich ein solches Vorgehen der Hersteller gar nicht. Außerdem kann ich nur den Kopf darüber schütteln, auf welche Gaunereien im Netz und an der Wohnungstür viel zu viele Menschen immer wieder hereinfallen. Auch kein Zeichen von besonders „helle sein“, wie der Berliner und die Berlinerin sagen. Demente und alterssenile Menschen nehme ich davon ausdrücklich aus.

      Möglich wären bei Schülern noch Fragen – wenigstens nach den Jahreszahlen – der letzten mit deutscher Beteiligung geführten Kriege ab 1970. Es sollte doch nicht ausreichen, dem Nachwuchs zu erzählen, dass Deutschland allein die furchtbaren Geschehnisse verschuldet hat. Außerdem käme eine Aufstellung von Politikern und Staatsoberhäuptern aus der Bundesrepuplik und der DDR infrage, die dem jeweiligen Bereich zugeordnet werden sollen. Deutsche Geschichte – schwere Geschichte. Den Hinweis auf nicht wenige ausländische Geschichtsforscher, welche eine deutlich weniger einseitige Darstellung zeigen, erspare ich mir mal.

      Kleine forenunabhängige Empfehlung an dieser Stelle auf das Buch von Keith Lowe „Der wilde Kontinent“, welches ich gerade lese und zwar nicht mit allem einverstanden bin, aber trotzdem eine enorme Wissenserweiterung bei mir auf diesem Gebiet erkenne.

      Zurück zur Bildung: Die Aufgabe mit den Politikern wurde schon gemacht und veröffentlicht. Leider weiß ich nicht mehr wo das stattfand. Das Ergebnis war jedoch erschreckend. Ulbricht landete im Westen und Adenauer in Pankow. Aber so etwas lässt sich ja auch beliebig wiederholen, natürlich ohne Vorankündigung, sonst übernimmt google die Lösung.

      Dafür sind die Schüler vom überwegenden Teil der Lehrerschaft aber gottseidank aufgeklärt, welche Gefahr nun von „Rechts“ droht. Eine weitere Aufgabe könnte sein, die Zahl der im Land befindlichen Menschen moslemischen Glaubens über die nächsten 10-20 Jahre abzuschätzen, einschließlich deren Nachkommen, wenn jährlich „nur“ 200000 hier ihre Anträge stellen, ebenso über die hierdurch entstehenden ungedeckten Kosten bei schlechterer Konjunktur und irgendwann wieder steigenden Zinsen.

      Da sehr viele Jugendliche und Kinder im Wohlfahrtsland aufwuchsen, könnte es ein böses Erwachen geben. Wenn nicht in der Schule, dann halt später umso deutlicher. Grüße aus dem Kosovo.

      Folgende kleine story noch zur Erwachsenenbildung. Da unsere Bücherregale überquollen, fragten wir in der Nachbarschaft ob Interesse besteht. Natürlich kostenlos. Eine Antwort lautete wörtlich. „Ich kenne keinen, der Bücher liest“. Schließlich durften wir die ganze Ladung ratenweise in der Krabbelkiste der örtlichen Gemeindebücherei versenken. Aufnahme in den Verleih? Nicht älter als drei Jahre und vorzugsweise Krimis. Es lebe die Bildung.

      Schlussendlich hoffe ich, dass weder ihre beiden lieben Opas, noch deren Nachkommen vor Ihnen dem Kaiser oder gar Hitler zu Diensten sein mussten. Es wäre der eindeutige Beweis, dass doch nicht diese „alten weißen Männer“, zu denen ich mich wohl auch zählen muss, die größte Gefahr für die Zukunft darstellen.

        Rainer Seifert

        Korrektur: Nicht 30% der Akademiker, sondern unter den Zuschauern angeblich 30% Akademiker. Es lebe der
        Unterschied.

        Fred Groeger

        @Rainer Seifert,

        es tut mir ja leid. Aber du wärst eigentlich ein viel besseres Beispiel für eine fortschreitende „Verdummung“. Du ist hier übrigens kein Forum, sondern die Kommentarspalte einer Kolumne.

        Nicht mal das begreifst du und versuchst, egal bei welchem Thema, irgendwelche Rechtsaußengrütze abzuladen.

        Fred Groeger

        *das ist hier kein Forum

        Vertippt. Und nochmal zur Sicherheit: Wenn du selbst bei einer Kolumne zu einer banalen TV-Show nichts besseres zu tun hast, als einen endlos langen Kommentar zu tippen, in dem du bloß wieder dein übliches rechtsdrehendes Gesabbel verpacken willst, kann man dich nur als Wirrkopf sehen.

          Rainer Seifert

          Es spricht nicht gerade für die Betreiber eines Forums, so einen Beleidiger und linksideologisch verdrehten Wirrkopf wie den Genossen Groeger ständig seine dummen Ergüsse abladen zu lassen.

    Gabriele Flüchter

    Ich habe keinen Fernseher und habe das vor Jahren mal bei meiner Mutter gesehen, es war 2011.
    Selbst könnte ich gar nicht sowas machen, ich bin zu vereinzelt dafür, so bin ich eben, dünnhäutig auch, schnell gestresst, wenn eine Gruppe um mich herum agiert.

    Was mich an Rainer Langhans absolut begeistert hat, ist dass diese ganze Transparenz, der Dschungel selbst, die (aus meiner Sicht fürchtbar anstrengenden Gruppenmitglieder da)

    seiner Würde nicht im mindesten etwas anhaben konnte und das ich sah, dass er das wusste.

    Verstehen tue ich Rainer Langhans nicht, macht aber auch nichts, was er aber aussendet, ist souveräne Sanftheit, und das sollten auch ein paar Leute können, muss ja nicht, hilft aber.

      Rainer Seifert

      Jaja, der ist über die Jahrzehnte deutlich sanfter geworden. Welch ein Glück, auch Kommunarden werden mal alte weiße Männer.

      Früher, also in seiner Zeit als Polizistenprügler und Steineschmeißer, hätte er so ein Zeugs nicht mit der Kneifzange berührt.

        Gabriele Flüchter

        Ok, wenn ich auf meine Vergangenheit verpflichtet werde hier dann lege ich jetzt los:

        uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuähhhhhhhhhhhhhhhuähhhhhhhhhhuähhhhhhhhhhhh

        Ich stehe dazu, aber ich könnte natürlich auch in die Gegenwart wechseln.

      Mighty Quinn

      Rainer Langhans am 23.04.2018 in ‚hart aber fair‘; etwa, er stehe noch genau wie vor 50 Jahren zu seiner Ansicht, die Kleinfamilie sei ein „Hort der Faschisten“.

      … was für eine widerliche ‚BRD‘-Figur.

Ronald Schubert

Das Format wird von RTL mutig: „Ich bin ein Star, ich will hier raus!“ genannt.
Finde den Fehler.
Die Definition eines Stars ist bei RTL recht mutig, denn da reicht es aus, mal an einer laufenden Kamera von RTL vorbei gelaufen zu sein und man ist genauso ein Star, wie Exfrau von, Exkandidat oder auch nur Exfreundin bei. Im Prinzip unbekannte Leute, die mit Dreck fressen bei RTL einfach nur einen Bekanntheitsgrad erlangen oder im besten Fall zurück haben wollen. Ich bin nachts recht schlaflos und habe so Zeit für die Wiederholungen dieses Mülls. Wenn das Camp läuft, kreist RTL um sich selbst und stopft am Tag jede Informationssendung damit voll, weil es denen wohl wichtig erscheint, welcher unbekannte Kandidat sich in der Hoffnung auf Geld die Hoden toter Tiere, so hoffe ich es wenigstens, hinter die Zähne geschoben hat…

Mighty Quinn

… tja, da bleibt es nur noch zu wünschen übrig, dass das ‚wunderbare kleine Mädchen‘ mehr Verstand als ihr Großvater hat. Ein Jammer, dass Kinder sich Eltern und Großeltern nicht aussuchen können.

    Heinrich Schmitz

    Sie meinen, Sie könnten meinen Verstand beurteilen? Was qualifiziert Sie dafür? Auf welcher Datenbasis fällen Sie Ihr Urteil?

      Mighty Quinn

      … nun, werter Hr. Schmitz, Ihren Verstand habe ich gar nicht ‚beurteilt‘. Das könnte ich nach Ihrer obigen ‚Offenbarungskolumne‘ auch gar nicht. Da sollten Sie sich professionelle Hilfe holen.

        Kaddl

        @Mighty Quinn, Sie schrieben doch aber, dass Sie sich wünschen, die Enkelin von Heinrich hätte mehr Verstsnd. Sie sind der/diejenige der/die Hilfe braucht.

        Eine Anschuldigung sollte man schon begründen können, ne?

          Mighty Quinn

          … was für eine Anschuldigung meinen Sie, werte/r Kaddl?

          Ich habe geschrieben; ‚da bleibt es nur noch zu wünschen übrig, dass das ‚wunderbare kleine Mädchen‘ mehr Verstand als ihr Großvater hat.‘

          Das wünsch(t)e ich mir sogar von meinen Kindern.

        Kaddl

        Nu stell dich mal nicht dümmer, als du bist – falls das möglich ist: wobei wir wieder bei der Frage von Heinrich sind.

        Kommentaren substantiiert zu folgen, ist ja aber eh nicht Ihr Ding. Wie man auch hier wieder mehrfach lesen kann.

    Helga

    Was hat Ihr Beitrag jetzt mit der Kolumne zu tun? Nichts! Außerdem heisst es „als sein Großvater“.

Fred Groeger

Ich fand den „Porno-Vergleich“ von Henning Hirsch eigentlich gar nicht so schlecht.

Ein Problem an der Trash-Show „Ich bin ein Star…blabla“ ist eben, dass es eine Show für Voyeure ist.

Und damit man dann eben noch etwas mehr Kick rausholt, stellt man „The Regels“ auf, die möglichst für Unfrieden und Wettbewerb im nicht zu sparsam brennenden „Fegefeuer der Eitelkeiten“ münden.

Es stimmt schon, dass die Teilnehmer wissen, was sie da mitmachen.

Aber:
Irgendwie kommt ein ziemlich beachtlicher Teil der „Stars“ (ich kannte außer Tommy Piper und Sybille Rauch keinen Teilnehmer dieser Staffel) inzwischen ja selbst schon aus anderen TV-Trash-Fomaten.

Das „Dschungelcamp“ ist sowas wie die Resterampe für die „Sternchen“ geworden, die schon in anderen nicht so tollen Müllsendungen für Voyeure, wie etwa „DSDS“, „GNTM“, „Bachelor(rette)“, oder wie bei diesem Yotta, „faked Reality-Shows“ verheizt wurden.

Trotzdem soll natürlich jeder sehen was er will. Es darf nur nicht so kommen, dass die „scripted Reality“ und „Voyeur-Trash“-Shows die Privatsender endlos weiter dominieren.

Das, was beispielsweise in den USA die Privatsender machen, nämlich auch hochwertige Filme und Serien produzieren, geht bei den deutschen Privatsendern langsam den Bach runter.

    Mighty Quinn

    … Ex-OGefr Groeger, wenn d‘ die öffentlich-rechtlichen ‚Erziehungsbeauftragten‘ – ~O-Ton Reschke – auch als ‚trash‘ erkennst, dann hassu ’s geschafft.

      Fred Groeger

      1. Quatsch mich nicht mit deinen falschen Betitelungen schräg von der Seite an, @Mighty Quinn.

      Es gibt keine Bezeichnung „Ex-OGefr“ und schon deine dümmlichen Versuche jemanden so zu bezeichnen, zeigen, dass mit dir etwas nicht geistig nicht stimmt.

      2. Gerade du bist das Ergebnis einer „Trash-Kultur“. Deine vorherigen Profile „derblondehans“, „Jerry Cotton“, „Phil Decker“ wurden gesperrt.
      Aber du begreifst immer noch nicht, dass du mit deinen dummen und wirren Kommentaren nicht erwünscht bist und tauchst als „Mighty Quinn“ wieder auf. Findest du das nicht selbst erbärmlich?

      Wo bist du eigentlich noch überall gesperrt?

Uwe Fischer

Die ersten Staffeln all dieser Formate habe ich mir auch angesehen, denn ich besitze nicht den Intellekt eines Seifert, um etwas zu beurteilen, was ich nicht kenne. Mittlerweile sitze ich seit gut 10 Jahren extrem selten vor dem Fernseher, für ein Dschungelcamp mit „Ich weiß alles“ Seifert und dem multiplen Quinn würde ich keine Sekunde versäumen.

Geht da was, Jungs?

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