Zwangsarbeitspflicht für das Gemeinwohl?

Zwangsarbeit für das Gemeinwohl

„Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern frage, warum dich plötzlich ältere Leute für egoistisch halten und dich zu einem Zwangsdienst für die „Gemeinschaft“ verdonnern wollen.“

In Deutschland geht mal wieder das Sommerlochdebattengespenst um und endlich können auch Leute, die sich eigentlich für empathisch und sozial halten, mal ordentlich empathielos Zwangsarbeit für junge Menschen mit freiem Willen fordern.

Zwangsarbeit: Ich wiederhole nochmal die Chronologie der Ereignisse

Es fing alles damit an, dass die Bundeswehr etwas über Personalmangel klagte. Daraus entstand dann erstmal ein Debatte, dass man die Bundeswehr ja auch für EU-Ausländer, eventuell auch für NATO-Ausländer als Arbeitgeber öffnen könnte (Loyalitätskonflikte wären unwahrscheinlich), dann war ein deutschtümelnder Mob, der größtenteils gar nicht den Realismus der Erwägung verstanden hat, in Rage geraten und kam nach dem Motto „unsere schöne deutsche Armee der Deutschen muss deutsch bleiben!“ auf die Schnapsidee, nach der Wiedereinführung der Wehrpflicht zu grölen. Das ging zwar komplett an den Schwierigkeiten und Bedarfsanforderungen der Bundeswehr vorbei (nirgendwo ist ersichtlich, dass ausgerechnet Wehrpflichtige für die Personalengpässe der Bundeswehr hilfreich wären), aber die Debatte um Wehrpflicht und Zivildienst hatte mal wieder Fahrt aufgenommen.

Und nun? Nun hat eine CDU-Generalsekretärin namens Annegret Kramp-Karrenbauer, endlich wieder ein Thema gefunden, mit dem sie sich bei den alten Leuten in der CDU beliebt machen kann.

Und zu meiner Enttäuschung fallen auch liberal und sozial orientierte Menschen auf die undurchdachte Propaganda für die Einführung von „vaterländischer Zwangsarbeit“ (oder weniger bösartig „staatlicher Zwangsarbeit“) rein.

Der Zivildienst aus der Zeit der Wehrpflicht hatte seine einzige Begründung in der Wehrpflicht. So doof es auch klingt: Die Begründung für einen „Zivildienst“ bestand zu Wehrpflichtzeiten tatsächlich nur darin, die Notwendigkeit für einen „Ersatzdienst“ zu schaffen, damit einberufene Wehrpflichtige, die den Kriegsdienst an der Waffe verweigern, dennoch mit irgendeinem Zwangsdienst belastet wurden.

Wo kämen wir denn da hin in Deutschland, wenn doch tatsächlich Leute aus Gewissensgründen das schöne deutsche vaterländische und traditionsreiche Kriegshandwerk verweigern und dann noch ohne Ersatzzwangsdienst als Strafe davonkommen? Es ist sarkastisch überspitzt, zugegeben, aber der Ersatzdienst/Zivildienst wurde NICHT aus sozialen Gründen eingeführt, sondern eben wegen der Wehrpflicht. Wer glaubt, dass hinter dem Ersatzdienst historisch eine soziale Begründung steckte, verklärt die Zeit, in der die Bundesrepublik den Zwangsdienst an der Waffe für junge Deutsche wieder einführte.

Nachdem die Bundeswehr modernisiert und verkleinert werden musste, die Anzahl der Wehrdienstleistenden zu groß wurde, um sie in der Kaserne rumhängen zu lassen und mit Grundausbildung, Zielscheibenschießen, Stiefelpflege und Campingausflügen unfreiwillig zu bespaßen, gab es plötzlich ein Problem mit der Wehrgerechtigkeit: Es wurde nur noch ein Bruchteil der jungen Männer gezogen, die Wehrpflicht und damit auch die Verpflichtung zum Ersatzdienst waren nicht mehr „allgemein“, sondern ein willkürliches, ungerechtes Losverfahren.

Die Wehrpflicht war rechtlich nicht mehr zu halten.

An diesem Punkt setzte dann selbst im „konservativen“ Milieu die Erkenntnis ein, dass die vermeintlichen „Drückeberger“, die nicht am der Waffe „dienen“ wollten, inzwischen als billige, missbrauchte Zwangsarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeheimen viel zu wichtig, sogar wichtiger als Wehrdienstleistende waren.

Dies führte bereits 2004 zu einer Diskussion, an deren Ende aber die Meinung der gesetzlich nicht möglichen Umsetzung herrschte, denn ein (damals so genanntes) „Pflichtjahr“ steht im Widerspruch zum Artikel 12 des Grundgesetzes und der „Europäischen Menschenrechtskonvention“.

Warum wäre eine „allgemeine Dienstpflicht“ eine „Zwangsarbeit“?

Alle Konzepte, die einen allgemeinen „Zivildienst“ für junge Menschen betreffen, scheitern an dem Umstand, dass hier tatsächlich Arbeit verrichtet werden soll, die sich der junge Mensch aber gar nicht selbst aussucht.

Und ein Argument à la „Na wenn es aber doch gut bezahlt wird“ spielt dabei keine Rolle, denn die Definition von Zwangsarbeit ist simpel:

„Unfreiwillige Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe ausgeübt wird.“

Das Grundgesetz drückt sich in Artikel 12 so aus:

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Das, was mit der „herkömmlichen, allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht“ gemeint ist, sind z. B.: Die „sogenannten Hand-und Spanndienste“ die sich aber nur auf Notlagen und Gemeindearbeiten beziehen. Deshalb wird dafür auch oft das Sandsackschleppen zum Deichbau bei Hochwasser als Beispiel genannt, oder „Pflichtfeuerwehren“ wenn sich nicht genug Freiwillige für die Feuerwehr in einem Kaff finden.

Diese „Dienstleistungspflicht“ ist nicht auf ein ominöses „Pflichtjahr“ anwendbar, in der dann eine bestimmte Altersgruppe ohne wirkliche Notlage Zwangsarbeit als Hilfsarbeiter in echten Arbeitsstellen des sozialen Arbeitsmarktes verrichten soll.

Selbst wenn man das Grundgesetz ändern würde, wäre die „Europäische Menschenrechtskonvention“ im Weg, die eigentlich so ziemlich die gleichen Vorgaben in Artikel 4 „Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit“ als Hürde liefert. Auch hier kann man NICHT davon ausgehen, dass die „Bürgerpflicht“ im letzten Absatz auf eine Dienstpflicht der Schulabgänger anwendbar wäre.

Die Jugend wird angeblich immer egoistischer

Der Gesellschaftliche Zusammenhalt bröckelt, oder: Das eigentlich sehr schlimme autoritäre Argument der Erziehung zum „Gemeinschaftssinn“ wider den Artikel 2 des Grundgesetzes.

Auch wenn es niedlich und scheinbar sozial verpackt ist, geht es vielen Dienstpflichtforderern ganz offen um eine autoritäre Erziehungsmaßnahme.

Entweder, weil sie von den „bösen, egoistischen Jugendlichen“ gehört haben wollen, oder weil irgendwie der „gesellschaftliche Zusammenhalt“ bröckeln soll.

Für beides sollen dann die jungen Leute verantwortlich gemacht werden und ihnen mit der „sozialen Dienstpflicht“ nochmal schnell das gewünschte Sozialverhalten anerzogen werden.

Wer so argumentiert, muss sich durchaus gefallen lassen, dass er, hoffentlich nur aus Gedankenlosigkeit, eine versehentliche ideologische und autoritäre Nähe zu den vergangenen „Deutschlands“, dem „Dritten Reich“ und der DDR zeigt, die Zwangsarbeit als Maßnahme der Disziplinierung zum Einfügen in die „Gemeinschaft“ nutzten.

Es mag ja viele Leute stören, aber es hat niemand die Verpflichtung, einen gemeinnützigen Charakter, oder ein der ominösen „deutschen Gemeinschaft“ dienendes Sozialverhalten zu haben, oder zu entwickeln.

Erschreckenderweise für die Dienstpflichtforderer aus Gründen der autoritären Erziehung zur Gemeinschaft garantiert das Grundgesetz Menschen nämlich die „Freie Entfaltung der Persönlichkeit“ in Artikel 2.

Man darf also mündige Menschen nicht durch eine Zwangsarbeitsmaßnahme zu einem ohnehin ideologisch ausgerichteten „Gemeinschaftssozialverhalten“ erziehen, zumindest nicht dann, wenn deren Sozialverhalten nicht wirklich schädlich ist und sie nicht wegen Straftaten dazu verurteilt wurden.

Aber nicht traurig sein: Im Rahmen der „Freien Entfaltung der Persönlichkeit“ darf man auch ein besseres Sozialverhalten haben, als die autoritären Volkserzieher, die Zwangsarbeit als Maßnahme der Disziplinierung zum Gemeinschaftssinn fordern.

Ja, tut mir leid: Ich kenne Totalverweigerer und gesellschaftliche Außenseiter, die in Wirklichkeit ein wesentlich interessanteres und menschenfreundlicheres Sozialerhalten haben, als gesellschaftliche Opportunisten oder Konformisten der „deutschen Gemeinschaft“. Rebellen bringen manchmal einer Gesellschaft mehr als brave Mitläufer.

Wer eine allgemeine Dienstpflicht zur Zwangsarbeit fordert, muss sich auch die Frage gefallen lassen, wie man denn dann die möglichen Verweigerer dieser Zwangsarbeit bestrafen soll? Und wer da ehrlich ist, der wird dann mit Gefängnisstrafen und Haft um die Ecke kommen. Entweder die jungen Leute akzeptieren also mit Zwangsarbeit, unverdient bestraft zu werden, oder werden anders bestraft.

Kein Entkommen vor der vermeintlichen „Pflicht für Deutschland“, kein Entkommen vor der Strafe in einem Land der „Dienstgeiferer“ geboren zu sein. Kein Freier Wille, keine Freiwilligkeit, wenn es um den angeblichen „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ geht? Nach welchen Staaten klingt das nochmal? Ein Hoch auf den Gemeinschaftssinn der Dienstpflichtforderer. Hauptsache die Jugend wird irgendwie bestraft.

Es wird sich nicht jeder junge Mensch zu einer sozialen Tätigkeit berufen fühlen. Mit Verweigerung wird man also rechnen müssen. Diese Menschen, die sich einfach bloß weigern würden, eine Zwangsarbeit aufzunehmen, für die sie sich aus allen möglichen Gründen nicht bereit oder berufen fühlen könnten, würden dann als „Dienstpflichtverweigerer“ bestraft und kriminalisiert werden?

Wer wirklich der „empathielose Unsoziale“ ist, erschließt sich mir dann nicht mehr.

Ojemineh, JFK tut mir an dieser Stelle weh

Abschließend zu dem blöden John F. Kennedy-Zitat „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, frage was du für dein Land tun kannst“:

Es passt nicht in eine Debatte um einen staatlichen Zwangsdienst. Wenn man das billige Zitat nämlich wirklich korrekt liest, geht es darin um Freiwilligkeit, um Menschen die fragen sollen „was man tun kann“.

Es ist eh nur ein polemischer Politikerspruch, aber vollkommen unpassend.

26 comments
Jerry Cotton

… muhahaha! … ’nachdem die Bundeswehr modernisiert … wurde‘.

    Phil Decker

    @Jerry

    … fragt sich wer Deutschland besser verteidigt, ein Wehrpflicht/Grundwehrdienst oder eine Söldnerarmee von einem Suffkopp geführt: https://bit.ly/2M9hTNW

    Die Antwort ist eine Überlebensfrage. Das begreift F.G. nicht. Kurt Tucholsky bringt ’s auf den Punkt: ‚Wer nach allen Seiten offen ist. Kann nicht ganz dicht sein.‘

      Jerry Cotton

      @Phil

      … lieber Phil, das Zutat ist nicht von K.T.. Das gilt allgemein; wer nach allen Seiten offen ist – ist nicht ganz dicht.

      Fred Groeger

      Zitierst du hier ernsthaft Kurt Tucholksky wenn es um die Soldaten geht, „Jerry Cotton/Phil Decker“?

      Gehts noch eine Spur dämlicher?

      Und was hat dein „Quatschbegriff“ von der „Söldnerarmee“ mit meiner Kolumne zu tun?

      Es plant niemand eine „Söldnerarmee“ und ich habe auch nichts darüber geschrieben, du Groschenromanlesertroll.

        Jerry Cotton

        … F.G., wer soll denn nach deiner Auffassung Deutschland verteidigen? Und das ist sehr wohl zum Thema.

          Fred Groeger

          Das Thema meiner Kolumne ist eine allgemeine Dienstpflicht, Groschenromanleser „Jerry Cotton“.

          Die Landesverteidigung (wogegen?) wird derzeit von einer „Freiwilligen- und Berufsarmee“ übernommen.

          Die Bundeswehr hat aber keinen Bedarf an Wehrpflichtigen, die nur mäßig ausgbildet werden können.

          Da herrscht also kein Bedarf, verstehst du das?

          Jerry Cotton

          @F.G.

          … naja, die Bundeswehr-Führung wird das wohl anders sehen, als der OGefr d. R. Fred Groeger. Was soll ’s.

          Phil Decker

          @Jerry

          … wenn ein OGefr d. R. nix von Landesverteidigung versthet, hat es auch keinen Sinn ’s ihn zu erklären. Nicht ohne Grund gibt es für solche Figuren den Latrinendienst.

          Fred Groeger

          „Jerry Cotton“ alias „Phil Decker“…

          Ich schreibe es jetzt nochmal, weil es bei dir offensichtlich an Textverständnis mangelt.

          Es geht in meiner Kolumne NICHT um Wehrdienst, den du kleines Großmaul offensichtlich auch gar nicht abgeleistet hast. (Wahrscheinlich wurdest du aus geistigen Gründen nicht gemustert)

          Es geht um die allgemeine Dienstpflicht.

          Und ich bin auch kein „Obergefreiter der Reserve“, weil ich keinem „Reservistendienstverhältnis“ zugestimmt habe und auch nicht würde.

          Kannst du bitte deinen Schwachsinn woanders abladen?

          Wenn du die Landesverteidigung verbessern willst, stell dich an die Grenze und schrecke den potentiellen Feind mit deinem sinnlosen Gesabbel ab.

          Jerry Cotton

          … Ex-OGefr d. Panzergrenadiere F. Groeger, eine allgemeine Dienstpflicht können Sie nur in Verbindung mit eine Militärdienstpflicht ‚verkaufen‘. Ob Sie dagegen sind spielt keine Mandoline. Ihnen, F.G., scheint aber sehr wohl bewusst zu sein, dass die ‚allgemeine Dienstpflicht‘, allein für sich, die Sozialisten schneller vom Hoff jagt, als sie das Vaterunser stammeln könnten. Nur deswegen sind Sie dagegen.

          … und ich bin, wie im anderen thread schon geschrieben, für eine Militärdienstpflicht für Männer, ähnlich der Schweiz. Für Frauen soll ein soziales Pflichtjahr gelten. Außerdem bin ich für eine Liberalisierung des Waffenrechts, ähnlich der Waffengesetzgebung der Schweiz. Das hätte den gleichen Effekt, stärkt aber zusätzlich die Landesverteidigung und gibt NRW-Reckers ‚Armlänge Abstand‘ einen Sinn: https://bit.ly/2vY8Ggb

          Fred Groeger

          „Jerry Cotton“, du besonders unbegabter Beipackzettelleser,

          ich will aber keine Dienstpflicht oder Wehrpflicht verkaufen.

          Ich bin komplett gegen Zwangsdienste.

          Lies nochmal die Kolumne, oder frage einen Grundschüler ob er dir vorlesen und notfalls auch den Text erklären kann.

          Jerry Cotton

          … F.G., nehmen S’e mal Haltung an, mach dich nicht vollends zum Horst, als ob die ‚BRD‘ sich ans GG hält. Das scheint nicht auf deinen Beipackzettel zu stehen. Wa‘? Du wirst nicht gefragt werden, sondern, wie schon geschrieben, zum Latrinendienst eingeteilt/abkommandiert.

          Fred Groeger

          „Jerry Cotton“, wie oft denn noch? Lies die Kolumne, versuche den Inhalt zu verstehen.

          Ich komme mir ja schon wie ein Zivildienstleistender vor, wenn ich mir hier die Mühe mache auf dein wirres Gestammel einzugehen.

          Jerry Cotton

          … F.G., wenn es dich beruhigt, deine Gedanken sind nachvollziehbar – aaaber – warum auch immer, realitätsfremd. Warum Annegret Kramp-Karrenbauer auf die Dienstpflicht kommt, hat sicher nix damit zu tun, sich bei den alten Leuten in der CDU beliebt zu machen oder die Jugend zu disziplinieren.

          Fred Groeger

          In dem Fall bist eher du realitätsfremd, „Jerry Cotton“:

          Tatsächlich ist weder die Wehrpflicht, noch eine allgemeine Dienstpflicht wirklich umsetzbar, ohne massiv Geld zu verschwenden.

          Für die Bundeswehr wären Wehrpflichtige auch eine Arbeitsbelastung, da sie ständig Rekruten ausbilden müssten, die aber nicht mehr ins Einsatzprofil passen.

          Deshalb sind auch beide Themen von sachkundiger Seite abgewunken worden.

      Fred Groeger

      „Phil Decker“ alias „Jerry Cotton“ kannst du es übrigens mal sein lassen, hier irgendwelche themenfremde beknackte Links reinzusetzen?

      Bist du selbst eventuell gerade besoffen?

      Was haben deine albernen Klatschpresse-Artikel über „Jean-Claude Junker“ mit der Kolumne zu tun?

      Bist du irgendwie verwirrt?

        thomas

        Ihr seid schon bisl geil ihr beide;)

        Die Wiedereinführung der Wehrpflicht würde ggfs zumindest mehr fwdl/Saz bringen.der Zivildienst dem pflegesektor Entlastung(lol).

        Da uns ja medial Russland wieder als Feindbild aufgebaut wird und der Schwenk zur vaterlandsverteidigung im weiss ich nachzuvollziehen ist macht der Wehrdienst schon Sinn.

        Wenn aber nur für alle also Männer und Frauen wie zbsp in der israelische armee.gleichberechtigung is ja schliesslich keine Einbahnstraße…..

          Fred Groeger

          Es gibt keinen Bedarf für die Wehrpflicht, thomas.

          Das wird eben von jeder fachkundigen Seite verneint, besonders vom Wehrbeauftragten.

          Argumentation ist in dem Fall, dass die Bundeswehr durch Wehrpflichtige belastet und gelähmt werden würde. Der Grundsatz moderner Armeen ist „Qualität statt Quantität“, die man nur mit gut ausgebildeten und spezialisierten Soldaten erreicht.

Ronald Schubert

Nach sieben Jahren fällt dem Staat auf, wie sehr doch die Zivis fehlen
Das Das Freiwillige Soziale Jahr gibt es längst und wird auch genutzt und wenn die reine Söldnerarmee nun nicht so der Erfolg ist, um so besser.
Es gibt jedenfalls keinen Grund, den Staat wieder in die Lebensplanung junger Menschen eingreifen zu lassen!

Rainer Seifert

Die Bundeswehr öffnen für EU Ausländer, womöglich gar nur aus Mitgliedsstaaten der NATO? Hab ich da was überlesen? Hieß es nicht, sie für Ausländer zu öffnen, was mithin keine Auswahl besonderer Staatsangehörigkeiten beinhaltet.

Nun ist es ja heute nicht mehr unbedingt ein Problem für alle, deren Mutter gerade noch rechtzeitig zur Niederkunft unsere Grenze passieren konnten, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erlangen. Allein, diese sagt noch lange nichts aus über die Einstellung zum Grundgesetz.

Immerhin soll ja eine Mehrheit hier geborener türkischstämmiger Menschen den Koran über eben dieses stellen. Wie viele davon auch die Scharia? Hierzu wird man wohl besser erst gar nicht nachfragen. Sonst hätten wir doch schon genügend deutsche Staatsbürger für den Ehrendienst.

Ein Problem wäre aber die Aufnahmeprüfung. Wie Petra Paulsen in ihrem Buch „Deutschland außer Rand und Band“ schreibt scheitern ja selbst biodeutsche Gymnasiasten an ihren Deutschkenntnissen. Oh, wie traurig mich das macht. Das Versagen des Staates beginnt schon im Schulwesen, oder gar noch früher.

Echt angenehm überrascht haben mich die genannten Spaziergänge um die Krumme Lanke. Die habe ich nämlich auch gemacht, nebst angrenzendem Wald, aber schon Mitte bis Ende der 50er Jahre. Und das obwohl damals keine Mädels oben ohne oder gar unten auch badeten. Fast hätte ich dort sogar meine erste Freundin kennengelernt, nur sie fuhr leider bis zur Station Warschauer Brücke. Für Spät- oder anderswo Geborene, das war der Ostsektor. Die Adresse Dirschauerstr. 17, ein Eckhaus hat sich unvergesslich in meine Erinnerung eingegraben. Folgende Kontakte scheiterten eindeutig an meiner Schüchternheit ( die ich aber nun längst ablegen konnte) und hätten ohnehin wenig Aussicht auf Fortführung gehabt. Wer gewisse politische Ereignisse kennt, weiß genau warum.

Mein Tipp an heutige Wanderer: Einfach die Schritte weiter lenken an den Schlachtensee. Der ist größer und verfügte – jedenfalls zu meiner Zeit – sogar über einen Bootsverleih.

    Fred Groeger

    Rainer Seifert,

    Es ist mir eigentlich egal, was du auf irgendwelchen ausländerfeindlichen Blogs für alberne Verschwörungstheorien gelesen hast.

    Wenn du wieder sabbernd gegen Ausländer oder vermeintliche Ausländer hetzen willst, bist du hier falsch.

    Und wenn du meine Kolumne gelesen hättest: Ich bin gegen Zwangsdienste, auch gegen einen verpflichtenden Zivildienst.

    DU bist da irgendwie auch ein guter Grund gegen verpflichtenden Zivildienst.

    Niemand sollte verpflichtet sein, sich das ausländerfeindliche, rechtsradikale und langweilige Gesülze von einem Senioren anzuhören, der einen dann ohne erkennbaren Grund mit derartigem Schwachsinn vollquatscht, wie du ihn hier gerade wieder lieferst.

    Ich hoffe du verstehst das, aber ich bin NICHT dein Zivi, ich werde nicht dafür bezahlt, mir einen „Schlag aus deiner Jugend“ anzuhören, der schon wieder so UNGLAUBLICH UNINTERESSANT ist und nichts mit meiner Kolumne zu tun hat.

Klausi

Du darfst hier auch obenrum schreiben? Alle Achtung, Fred, aber warum lässt dein alltägliches Sozialverhalten, über das deine zahlreichen Maßregelungen im Kommentarbereich Auskunft geben, in Sachen antiautoritäre Attitüde so viel zu wünschen übrig?

    Fred Groeger

    „Klausi“

    1. Ja, ich schreibe hier. (Schau einfach in die Rubrik „Fred looking at things“). Nicht oft, aber öfter.

    2. Es hat wenig wenig mit alltäglichem Sozialverhalten zu tun, wenn man gegen feige kleine Internetmaulhelden wie dich vorgeht, die hier bei jeder Gelegenheit die Kommentarspalte mit ihrer grenzdebilen und themenfremden Grütze verstopfen.

    Letztendlich sind solche verwirrten, langweiligen Käferverschlucker wie
    du, neben Katzenfotos, Posts von selbstgekochtem Essen und Fakenews, die absolute Pest des Internets.

    Entweder man ignoriert euch komplett, oder man macht sich über euch lustig. Ich mag Variante 2.

      Klausi

      Du machst dich aber nicht lustig, Fred. An dir ist gar nichts lustig, sondern du kommst rüber wie ein verbitterter Hater. Lies dir mal deine Posts durch und tu dabei so, als ab sie nicht von dir wären, falls du eine solche Selbstdistanzierung intellektuell überhaupt bewältigen kannst. Da kommt einem echt das Grausen.

        Fred Groeger

        Es ist nicht wichtig, ob micht der Käferverschlucker „Klausi“ lustig findet, es ist nur wichtig, ob ich mich lustig finde.

        Deine Meinung ist mir einfach nicht wichtig.

        Aber das hörst du ja wohl nicht nur von mir ständig, Internetpöblermaulheldenbrüllaffen-Klausi.

Jochen Schmidt

Danke für diese engagierte Darstellung!

Zur Thematik gibt es übrigens etliche Analysen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, z. B. WD 3 – 3000 – 154/16 und WD 2 – 3000 – 083/16 und WD 3 – 371/07 und WF III – 180/03.

Auf diese Texte hätte man bei der obigen Argumentation zurückgreifen können.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert